Inhalt
Der Mystery-Thriller über eine vermisste Teenagerin in den Anden besticht durch seine stille bedrohliche Schönheit und ist zugleich eine Allegorie auf die Kultur des Schweigens in Chile kurz nach der Pinochet-Ära. Chile 1992, zwei Jahre nach der Absetzung Pinochets. Die neunjährige Inés ist im Hotel ihrer Großeltern in einem Skigebiet untergebracht, während ihre Eltern den Transport eines Eisbergs aus der Antarktis zur Expo in Sevilla begleiten. Auf ihren heimlichen Streifzügen durch die Flure und Zimmer lernt das Mädchen die 15-jährige Hanna kennen, eine deutsche Skifahrerin, die mit ihrem Team dort untergebracht ist. Die beiden freunden sich an. Doch dann verschwindet Hanna, und die Suche nach ihr bringt verborgene Wahrheiten ans Licht.
Regie
Manuela Martelli wirkte als Schauspielerin in zahlreichen Filmen und Fernsehserien mit. In ihrem vielbeachteten Regie-Spielfilmdebüt 1976 (FFHH 2022) beschäftigte sie sich mit der Unmenschlichkeit und Korruption der Pinochet-Ära. The Meltdown knüpft an diese Auseinandersetzung an und wurde in Cannes in der Sektion Un Certain Regard gezeigt.
Vorstellungen
30.09.2026 18:30 Uhr
Studio Kino - großer Saal
02.10.2026 16:00 Uhr
CinemaxX Dammtor - Saal 3
Info
Originaltitel: El deshielo
Internationaler Titel: The Meltdown
Gattung: Spielfilm
Sektion: Vitrina
Sprachfassung & Untertitel: Spanisch, Deutsch, Englisch OF mit engl. UT
Regie & Drehbuch: Manuela Martelli
Besetzung/Protagonist*innen: Maya O'Rourke, Maia Rae Domagala, Saskia Rosendahl, Jakub Gierszal
Produktionsländer: Chile, USA, Spanien, Mexiko
Jahr der Produktion: 2026
Länge: 108 min
Produzent*innen: Alejandra García, Alex C. Lo, Andrés Wood
Produktionsfirma: Ronda Cine, Cinema Inutile, Wood Producciones
Kamera: Benjamín Echazarreta
Ton: Federico González
Schnitt: Yibrán Asuad
Musik: Mariá Portugal
Szenenbild: Nohemí González
Kostümbild: Carolina Espina
Koproduzent*in: Julio Chavezmontes, María Zamora
Koproduktionsfirma: Elastica Films, Piano, Fundación Río
Weltvertrieb: Les Films du Losange, Losange Films
Kontakt: Hussein Akbaraly / Les Films du Losange






