Inhalt
Der Debütfilm blickt auf das generationsübergreifende Trauma Ruandas. Ein beeindruckendes Frauenporträt voller Mitgefühl und Menschlichkeit. Ruanda, 2012. Das Land erwacht aus dem Schweigen, das auf den Völkermord an den Tutsi 1994 folgte. Es werden Volksgerichte eingesetzt, die Gerechtigkeit und Versöhnung herbeiführen sollen. Vénéranda, eine Überlebende, ist von der Notwendigkeit dieser Prozesse überzeugt. Sie moderiert den Dialog zwischen Opfern und den Familien der Täter und hilft anderen dabei, ihr Leben neu aufzubauen. Doch als ihre eigenen Wunden wieder aufreißen, muss sie sich den dunklen Seiten ihrer Vergangenheit stellen.
Regie
Marie-Clémentine Dusabejambo wurde in Ruanda geboren und ist gelernte Ingenieurin für Elektronik und Telekommunikation. Seit 2008 ist sie als autodidaktische Filmemacherin tätig. Ihre Filme wurden weltweit auf Festivals gezeigt und ausgezeichnet. Ben’imana ist ihr erster Langfilm.
Akkreditiertenvorstellungen
02.10.2026 13:00 Uhr
Metropolis
Info
Originaltitel: Ben’imana
Internationaler Titel: Ben’imana
Gattung: Spielfilm
Sektion: Kaleidoscope
Sprachfassung & Untertitel: Kinyarwanda OF mit engl. UT
Regie & Drehbuch: Marie-Clémentine Dusabejambo
Besetzung/Protagonist*innen: Clémentine U. Nyirinkindi, Kesia Kelly Nishimwe, Arivere Kagoyire, Isabelle Kabano, Antoinette Uwamahoro
Produktionsländer: Ruanda, Gabun, Frankreich, Norwegen
Jahr der Produktion: 2026
Länge: 101 min
Produzent*innen: Samantha Biffot, Marie-Clémentine Dusabejambo, Marie Epiphanie Uwayezu
Produktionsfirma: Ogweli Productions, Ejo Cine Ltd
Kamera: Mostafa El Kashef
Ton: Eugène Safali
Schnitt: Nadia Ben Rachid
Musik: Igor Mabano
Szenenbild: Ricardo Sankara
Koproduzent*in: Pierre-Adrien Ceccaldi, Eugénie Michel-Villette, Linda Bolstad Strønen
Koproduktionsfirma: Princess M Productions, Les Films du Bilboquet, Duo Film AS
Weltvertrieb: MK2 Films
Kontakt: Elise Cochin / MK2 Films




