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JURYs & nominierungen

Namhafte Regisseur·innen, Produzent·innen, Schauspieler·innen und andere Kulturschaffende entscheiden als Jurymitglieder über die Preisträger·innen in den verschiedenen Sektionen des Festivals.

Hamburger Produzentenpreis FÜR DEUTSCHE KINOPRODUKTIONEN

Martina Haubrich

Martina Haubrich ist Produzentin und Geschäftsführerin der CALA Filmproduktion in Berlin und der CALA Film Central in Erfurt. Nach Regiearbeit und Redaktionsassistenzen bei VOX, SFB und ARTE leitete bis 2016 Executive Producerin die Berliner Niederlassung von LooksFilm. Von ihr produzierte Filme sind unter anderem Stillstehen, Licht und Michael Kohlhaas.

Julian pörksen

Julian Pörksen ist Autor, Regisseur und Dramaturg. Er veröffentlichte mehrere Theaterstücke, den Essay »Verschwende Deine Zeit« und zuletzt den Erzählband »Brief an die Kanzlerin«. Sein erster Kinofilm Whatever Happens Next feierte auf der Berlinale Premiere. Zuletzt übernahm Julian Pörksen die Regie bei den Serien Aus dem Tagebuch eines Uber Fahrers und Tilo Neumann und das Universum. Er wurde unter anderem mit dem DEFA-Förderpreis, dem Kompagnon-Förderpreis der Berlinale und dem Ivan Illich-Preis ausgezeichnet.

Arman T. Riahi

Arman T. Riahi, geboren im Iran und aufgewachsen in Wien, ist Regisseur und Drehbuchautor. Sein erster Dokumentarfilm fürs Kino, Schwarzkopf, gewann den Publikumspreis der Diagonale 2011 und feierte seine internationale Premiere im Wettbewerb des 17.Sarajevo Film Festival.  Riahis Spielfilmdebüt Die Migrantigen gewann u.a. den Publikumspreis des Filmfestival Max Ophüls Preis 2017, sowie eine ROMY für das Beste Drehbuch und war in dem Jahr einer der drei erfolgreichsten österreichischen Kinofilme. Beim diesjährigen Filmfestival Max Ophüls Preis gewann Riahi drei Preise für seinen Film Fuchs im Bau, darunter Beste Regie und Bestes Drehbuch. Seit 2015 unterrichtet er Pilotentwicklung an der Masterklasse Film & TV der FH St. Pölten.

HAMBURGER PRODUZENTENPREIS FÜR INTERNATIONALE KINO-KOPRODUKTIONEN

ANDREW BIRD

Andrew Bird wurde in England geboren. Seit Anfang der 1990er Jahre schneidet er Spiel- und Dokumentarfilme für das Kino. 2008 wurde Bird mit dem Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bester Schnitt für seine Arbeit an dem Film Auf der anderen Seite (2007) ausgezeichnet. Für den Filmschnitt unter anderem von A Symphony of Noise erhielt er 2021 eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

Mohammad Reza Jahanpanah

Mohammad Reza Jahanpanah ist ein iranischer Kameramann, Produzent und Regisseur. Er arbeitete unter anderem mit Jafar Panahi (Closed Curtain, Silberner Bär 2013), Vahid Vakilifar (Taboor, 2012), Ali Jaberansari (Tehran: City of Love, 2017) und Praveen Morchhale (Widow of Silence, 2018) zusammen. Jahanpanah führte die Bildregie bei Firouzeh Khosrovanis Dokumentarfilm Radiography of a Family, der beim International Documentary Film Festivals Amsterdam (IDFA) 2020 mit dem Hauptpreis ausgezeichnet wurde. Er produzierte eigene Filme als Regisseur (Lighting the Shadows, 2013, Scenes from a Divorce, 2015) sowie Invisible (2019) unter der Regie von Shirin Barghnavard. Jahanpanah ist im Vorstand der Iranian Short Film Association (ISFA).

MARIE LUISE SCHMIDT

Marie Luise Schmidt ist Firmengründerin und Geschäftsführerin der Berliner Agentur die agenten für Schauspieler*innen, Regisseur*innen Bildgestalter*innen. Berufliche Stationen waren unter anderem Premiere und Grundy UFA TV. Von 1986 bis 1989 war sie Geschäftsführerin der Grünen Parlamentsfraktion in der Hamburger Bürgerschaft.

HAMBURGER PRODUZENTENPREIS FÜR DEUTSCHE FERNSEHPRODUKTIONEN

LISA BLUMENBERG

Lisa Blumenberg arbeitete nach ihrem Studium der Germanistik, Publizistik und Psychologie als Dramaturgin beim Saarländischen Rundfunk. 1996 begann sie zunächst als Producer bei Studio Hamburg Produktion. Seit 2007 ist sie Mitglied der Geschäftsleitung der Letterbox Filmproduktion. Ihre bei der Kritik wie beim Publikum gleichermaßen erfolgreichen Fernsehfilmproduktionen erhielten zahlreiche Preise und Nominierungen, u.a. den VFF TV Produzenten Preis für Die Frau am Ende der Straße mit Maren Eggert in der Hauptrolle, den Grimme Preis, den Deutschen Comedypreis und den Bayerischen Fernsehpreis für die Verfilmung des Bestsellers Neue Vahr Süd von Sven Regener unter der Regie von Hermine Huntgeburth. Lisa Blumenberg ist auch bekannt für ihre internationale Drama-Serie Bad Banks. Die Serie wurde mit zahlreichen Preisen (u.a. Grimme Preis, Deutscher Fernsehpreis) ausgezeichnet und war als Beste Serie für den International Emmy Award nominiert. Darüber hinaus ist sie Produzentin des Berlinale-Wettbewerbsfilm Ich bin dein Mensch (Regie: Maria Schrader), in rund 80 Länder verkauft wurde und für den Maren Eggert den Silbernen Bären erhalten hat. Lisa Blumenberg ist Mitglied von WIFT (Women in Film and Television), der Deutschen Akademie für Darstellende Künste und der International Emmy Academy.

Luise Wolfram

Luise Wolfram ist eine deutsche Theater- und Filmschauspielerin. Von 2010 bis 2015 war sie Ensemblemitglied der Schaubühne Berlin. Mit diesem Theaterensemble wurde Luise Wolfram u.a. mit dem russischen Theaterpreis »Die goldene Maske« für »Fräulein Julie« (2013) und »Tartuffe« (2015) ausgezeichnet, mit dem »Friedrich Luft Preis« für »For the disconnected child« (2014). Parallel zu ihrer Arbeit als Bühnenschauspielerin dreht Luise Wolfram für Film und Fernsehen. Sie spielte unter andrem in den Fernsehfilmen Treffen sich zwei und Neben der Spur. Seit 2016 ist Luise Wolfram als Linda Selb im Bremer Tatort präsent. Ende 2017 sah man sie in ihrer ersten internationalen Rolle, im Historiendrama Mathilde – Liebe ändert alles von Alexei Utschitel an der Seite von Lars Eidinger, das 2018 bei FILMFEST HAMBURG lief. 2021 feierte Luise Wolfram ihre Tatort Bremen-Premiere mit neuem Team und wird Ende des Jahres in der 3. Staffel der international beachteten Serie Das Boot auf SKY zu sehen sein.

MAX ZÄHLE

Max Zähle, geboren in Hannover, wechselte nach zehn Jahren als Filmeditor ins Regiefach und studierte an der Hamburg Media School Filmregie. Sein Abschlussfilm Raju wurde weltweit mit über 50 Preisen ausgezeichnet, unter anderem 2011 mit dem Studentenoscar. Der Kurzfilm erhielt 2012 außerdem eine Oscarnominierung. Nach seinem Kinodebüt Schrotten!, ausgezeichnet mit dem Publikumspreis beim Festival Max Ophüls Preis, inszenierte er unter anderem den Spielfilm Bist Du glücklich?, der 2018 bei FILMFEST HAMBURG lief, auf den 40. Biberacher Filmfestspielen als Bester Fernsehfilm ausgezeichnet und 2019 für den Grimme-Preis nominiert wurde. 2020 erhielt der Film als Bester Fernsehfilm den Deutschen Fernsehpreis. Für den Tatort – Limbus, der 2020 mit 13,15 Millionen Zuschauer·innen die zweiterfolgreichste Sendung im deutschen Fernsehen war, wurde Max Zähle 2021 mit dem Jupiter Award in der Kategorie »Bester TV-Film« ausgezeichnet.

DER POLITISCHE FILM DER FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG

Didi Danquart

Didi Danquart ist Regisseur, Autor, Produzent und Dozent. Als Mitbegründer der Medienwerkstatt Freiburg und Filmemacher im Kollektiv in den 1980er- und 1990er-Jahren realisierte er zunächst Dokumentarfilme. Nach seinem Spielfilmdebüt Bohai Bohau 1995 folgte vier Jahre später die Verfilmung des Theaterstücks Viehjud Levi von Thomas Strittmatter, mit der ihm der internationale Durchbruch gelang. Von 2001 bis 2007 lehrte er hauptberuflich künstlerischen Film an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe. Von 2009 – 2021 hatte Didi Danquart eine Professur für Spielfilm/Regie an der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln inne.

Marco Arellano Gomes

Marco Arellano Gomes ist Redakteur und Ressortleiter Film beim Stadtmagazin SZENE HAMBURG. Er studierte Politikwissenschaft an der Universität Hamburg. In Hamburg-Eimsbüttel aufgewachsen, entdeckte er seine Leidenschaft fürs Kino in der Jugend. Wo einst sein Lieblingskino stand (Ufa Grindel Filmpalast), steht heute ein Drogeriemarkt. 

Caroline Mutz

Caroline Mutz ist freie Autorin, Journalistin und seit über zwanzig Jahren Kulturredakteurin bei Arte GEIE in Straßburg. Nach ihrem Studium der Germanistik, Romanistik und Kunst in Hamburg, Bordeaux und Florenz absolvierte sie ein Volontariat bei Gruner und Jahr/NDR und realisierte danach viele kleine und große Filmprojekte in Europa. Ihre Passion ist die Arbeit im europäischen, länderübergreifenden Kontext, zwischen verschiedenen Identitäten und immer im Spannungsfeld zwischen bester Recherche, gutem Text und ungewöhnlichem Bild.

ART CINEMA AWARD

Ioana Dragomirescu

Ioana Dragomirescu ist Koordinatorin des Cinema Elvire Popesco, das Kino des Französischen Instituts in Bukarest und eines der wichtigsten unabhängigen Kinos der Stadt. Darüber hinaus leitet Ioana das Französische Filmfestival in Rumänien, das 2021 in zwölf Städten gleichzeitig stattfand.

Tanja HElm

Tanja Helm ist Geschäftsführerin des Otto Preminger Instituts, einem Verein für audiovisuelle Medien in Innsbruck. In dieser Position ist die studierte Kunsthistorikerin für das Programm der beiden Arthousekinos LEOKINO und der Cinematograph verantwortlich.

BENEDIKT POßberg

Benedikt Poßberg ist Filmvorführer, Programmmitarbeiter und Social Media Redakteur des ZOOM Kinos in Brühl. Seit 2021 ist der Medienpädagoge im Vorstand des ZOOM Brühler Kinotreff e.V.

SICHTWECHSEL FILMPREIS

Shirin Barghnavard

Shirin Barghnavard ist eine preisgekrönte Dokumentarfilmregisseurin und Cutterin aus Teheran, Iran. In ihren Dokumentarfilmen kombiniert sie soziale Themen mit spezifischen Fragestellungen zur Rolle der Frau in der Gesellschaft. Sie drehte unter anderem Filme wie 21 Days and Me (2012), Profession: Documentarist (2014), Scenes from a Divorce (2015), Poets of Life (2017) und Invisible (2019). Neben ihrer Arbeit als Filmemacherin gibt Shirin Barghnavard Dokumentarfilm-Workshops und Masterclasses im In- und Ausland, unter anderem an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in Potsdam,  Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien Stuttgart und der Zürcher Hochschule der Künste (Zhdk).

Paulina Lorenz

Paulina Lorenz studierte Film, Musik und visuelle Kultur an der Universität Hildesheim und der Brown University und hat einen M.A. in Migration Studies von der Universität Kopenhagen. 2015 war sie Mitbegründerin des Filmkollektivs Jüngline, das queer-feministische und postmigrantische Perspektiven in Film, Fernsehen und Populärkultur erforscht. Zusammen mit Faraz Shariat und Raquel Dukpa entwickelt und produziert sie Spielfilme und Serien, wie den Kinofilm Futur Drei, der 2020 im Panorama der Berlinale Premiere feierte, u.a. mit zwei Teddy Award, zwei First Steps Awards und dem Civis Cinema Award 2021 ausgezeichnet wurde, und bis dato über 40.000 Kinozuschauer*innen in Deutschland erreichen konnte. Außerdem arbeitete sie als Autorin für die sechste Staffel Druck, der deutschen Adaption der norwegischen Jugendserie Skam.

Sabine Böbbis

Sabine Böbbis ist seit 2000 Kostümbildnerin für zahlreiche, preisgekrönte, Filme wie Neue Vahr Süd, nach dem Roman von Sven Regener, Männertreu, Tom Sawyer, Die Abenteuer des Huck Finn, nach Mark Twain. Sie arbeitet seit vielen Jahren mit der Regisseurin Hemine Huntgeburth. Im Jahr 2020 wurde sie mit dem Deutschen Filmpreis für das beste Kostümbild für Lindenberg! Mach Dein Ding ausgezeichnet. Seit 2021 ist sie im Vorstand der Deutschen Filmakademie. Des Weiteren ist sie Mitglied in der Europäischen Filmakademie.

NDR NACHWUCHSPREIS

Ofir Raul Graizer

Ofir Raul Graizer, in Israel geboren, lebt und arbeitet als Autor und Regisseur in Deutschland. Er ist Absolvent der Filmschule am Sapir College in Sderot. Seine Kurzfilme wurden auf zahlreichen Festivals gezeigt. Sein Debütspielfilm The Cakemaker erhielt internationale Anerkennung von Publikum und Kritikern gleichermaßen und lief 2017 bei FILMFEST HAMBURG. Graizers zweiter Spielfilm, America, der während der Covid-19-Abriegelung in Tel Aviv gedreht wurde, befindet sich derzeit in der Postproduktion. Graizer hat ein Kochbuch in deutscher Sprache veröffentlicht und ist derzeit an mehreren Film- und Literaturprojekten beteiligt.

PHILINE ROSENBERG

Philine Rosenberg studierte Germanistik und Filmwissenschaft in Bamberg, Barcelona und Berlin. Während ihres Studiums arbeitete sie bei Studio Hamburg in Berlin, der heutige Real Film. Nach Abschluss ihres Volontariats bei Studio Hamburg, war sie dort als Junior Producerin und seit 2012 ist als Redakteurin der Abteilung Film, Familie und Serie des NDR tätig. Dort betreute sie unter anderem das Großstadtrevier, den TATORT und Der Tatortreiniger. Zu ihren aktuellen Filmprojekten gehört Bjarne Mädels Regiedebüt Sörensen hat Angst, das 2020 bei FILMFEST HAMBURG Premiere feierte.

Lysann Windisch

Lysann Windisch leitete über 5 Jahre mehrere Programmkinos in München und Berlin, zudem kuratierte und organisierte sie Festivals und Filmveranstaltungen mit Schwerpunkt auf osteuropäischen Film. Im Jahr 2018 trat sie dem chinesisch-europäischen Produzentenverband Bridging the Dragon als Managerin für Festivals und Partnerschaften bei. Seit 2019 leitete sie das internationale Ausbildungsprogramm NEXT WAVE an der Berliner Filmhochschule DFFB, das sich mit innovativen Auswertungsstrategien im Filmmarkt beschäftigt. Sie ist Mentorin des CICAE-Trainings in Venedig. Seit 2020 betreut sie die Marketingaktivitäten von MUBI Deutschland und verantwortet das Projekt MUBI GO.

PREIS DER FILMKRITIK

Christoph Petersen

Christoph Petersen ist Chefredakteur des Online-Filmportals FILMSTARTS.de. Seit seiner Studienzeit schreibt er Kritiken und Festivaltexte für Zeitungen wie die Hamburger Morgenpost und war maßgeblich mit daran beteiligt, FILMSTARTS.de vom leidenschaftlichen Hobbyprojekt zum inzwischen größten deutschsprachigen Filmkritikportal im Internet und zur personalstärksten deutschen Filmredaktion aufzubauen. Neben der Leitung der Redaktion und dem Schreiben von Kritiken berichtet er regelmäßig von Filmsets und Festivals aus aller Welt und führt Interviews mit deutschen wie internationalen Leinwandstars.

Yun-hua Chen

Yun-hua Chen ist promovierte Filmwissenschaftlerin, Kritikerin und Kuratorin. Sie schreibt wissenschaftliche Artikel und Filmkritiken auf Englisch, Chinesisch und Deutsch unter anderem für Directory of World Cinema, Journal of Chinese Cinemas, Film International, Cinephilia und für mehrere Sammelbände. Ihre Monographie Mosaic Space and Mosaic Auteurs: On the Cinema of Alejandro González Iñárritu, Atom Egoyan, Hou Hsiao-hsien, Michael Haneke, gefördert von der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung, ist 2017 im Neofelis Verlag in Berlin erschienen. Yun-hua Chen arbeitete als Festivalleiterin von dokumentART, einem jährlichen Filmfestival in Neubrandenburg und als Fipresci-Jurymitglied bei EMAF und DOK Leipzig.

KARIN FRANZKE

Karin Franzke, 1955 in Stuttgart geboren, volontierte bei der Cannstatter/Esslinger Zeitung. Nach Stationen beim Magazin Memo und der Stuttgarter Zeitung wechselte sie 1987 zum Hamburger Abendblatt. Dort war sie Redakteurin im Wochenend-Magazin, in den Ressorts Fernsehen und Medien sowie Kultur. Zuletzt verantwortete Karin Franzke das wöchentliche Live-Heft. Seit 2018 freie Journalistin, seit 2017 Jurymitglied für den »Preis der Filmkritik« beim Hamburger Filmfest.

WENKE HUSMAN

Wenke Husmann ist Kulturredakteurin der ZEIT online. Seit Jahren beschäftigt sie sich dort auch intensiv mit Filmen. Ein spannendes Sujet, wie sie findet, nicht nur, weil Film als jüngste Kunstform das Visuelle mit dem Narrativen verbindet, sondern sich derzeit mal wieder neu erfinden muss. Streamingdienste verändern die Produktionsbedingungnen und serielles Erzählen bietet belebende Impulse.

DANNY MARQUES

Danny Marques Marcalo ist Reporter im NDR Landesfunkhaus Hamburg. Jede Woche berichtet er im Radio und im Fernsehen über Filme und Bücher, die jeder kennen sollte. Davor hat er im Printbereich Rezensionen für verschiedene Magazine, Zeitungen und Onlineportale geschrieben und eigene Radiosendungen produziert. Nach dem Volontariat im NDR ist er seit einigen Jahren ständig in den Kinos der Stadt unterwegs. Das Filmfest kennt er schon lange, erst als Fan und zuletzt als Live-Reporter vom roten Teppich.

Hanns-Georg Rodek

Hanns-Georg Rodek ist seit 1995 Filmredakteur für Die Welt und Herausgeber des Werks Showbusiness-Enzyklopädie des 20. Jahrhunderts. Er war Mitglied in diversen Jurys (Cannes, Gerd-Ruge-Preis, Helmut-Käutner-Preis, Around the World in 14 Films).

Philipp Stadelmaier

Philipp Stadelmaier ist Filmkritiker (Süddeutsche Zeitung, Filmbulletin, sissymag), Filmwissenschaftler und Autor. Er studierte Komparatistik und Romanistik und promovierte in Filmwissenschaft zu Jean-Luc Godard und Serge Daney. Im Verbrecher Verlag erschien 2016 sein Tagebuch-Essay Die mittleren Regionen, ausgezeichnet mit dem Clemens-Brentano-Preis 2018, sowie sein Debütroman Queen July (2019).

Förderer und Hauptpartner