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Jurys & Awards

Hamburg Producers Award
Internationale Kino-KoPro

Der Hamburg Producers Award Internationale Kino-KoPro ist mit 25.000 Euro dotiert, die von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg zur Verfügung gestellt und an die*den deutsche*n Koproduzent*in vergeben werden.

Vanessa Ciszewski

arbeitet seit rund zwanzig Jahren an internationalen Koproduktionen und setzt sich dabei besonders für gesellschaftlich relevantes Kino ein. Mit Katuh Studio produziert sie Arthouse-Filme für ein internationales Publikum, darunter Félicité von Alain Gomis (Großer Preis der Jury, Berlinale), Mein liebster Stoff von Gaya Jiji (Cannes), Die Sirene von Sepideh Farsi (Berlinale) und Die jüngste Tochter von Hafsia Herzi (Cannes 2025: Beste Schauspielerin für Nadia Melliti, Queer Palm). Mit dem Hamburger Luftkind Filmverleih widmet sie sich außerdem dem Kinderfilm und der Animation. Im Mittelpunkt stehen Geschichten, die Fantasie anregen, Familien gemeinsam ins Kino bringen und Kindern besondere erste Kinoerlebnisse ermöglichen.

Philipp Trauer

ist Produzent und Gesellschafter bei BerghausWöbke Filmproduktion in München. Zu Philipps Portfolio gehören der Kinohit von 2025, 22 Bahnen von Mia Maariel Meyer sowie September 5 von Tim Fehlbaum, der 2024 in Venedig und Telluride Premiere feierte. September 5 wurde für einen Oscar® und den Golden Globe® nominiert und mit neun Deutschen Filmpreisen ausgezeichnet. Trauer ist Absolvent der New York Film Academy und der Hochschule für Fernsehen und Film München.

 

Leila Hamid

ist Medienmanagerin und Filmverleiherin mit fast 20 Jahren Erfahrung in der deutschen und europäischen Filmwirtschaft. Ihre Karriere begann sie als Marketingleiterin bei X Verleih. Als Co-Gründerin und Geschäftsführerin von Port au Prince Pictures prägte sie anschließend den unabhängigen Filmverleih, bevor sie zur X Verleih AG zurückkehrte und dort sieben Jahre als Vorstandsvorsitzende den Verleih leitete. Sie war Mitglied des Verwaltungsrats der FFA und Geschäftsführerin der Kino macht Schule GbR bei VISION KINO. Heute ist sie als unabhängige Branchenexpertin tätig und bringt ihre umfassende Erfahrung in Filmverleih, Medienmanagement und Kulturwirtschaft in verschiedene Projekte und Gremien ein.

Nominierte Filme

Hamburg Producers Award
Deutsches Kino

Der Hamburg Producers Award Deutsches Kino wird seit 2018 in der Sektion »Große Freiheit« vergeben. Der*die Produzent*in des Gewinnerfilms erhält 25.000 Euro. Das Preisgeld wird von der Behörde für Kultur und Medien zur Verfügung gestellt.

Solmaz Azizi

ist Geschäftsführerin von Zentropa Germany mit Sitz in Hamburg und Berlin. Vor Zentropa war sie zwölf Jahre bei der Berlinale, wo sie die Sektion Berlinale Series ins Leben rief und leitete, und anschließend als Produzentin im Leitungsteam von Studio Zentral tätig. Zu ihrem Portfolio zählen die in Venedig uraufgeführten Filme Falling House (R: Mohsen Gharaei) und Divine Comedy (R: Ali Asgari) sowie Serien wie Made in Germany (ARD) und Angemessen Angry (RTL+). Bei Zentropa Germany verantwortet sie das lokale Produktions-Slate und versteht ihre Arbeit als Brücke zwischen der deutschen Kreativszene und Zentropas internationalem Netzwerk. Als EAVE-Absolventin ist sie weltweit vernetzt und bringt eigene Partnerschaften mit, die das Netzwerk bereichern.

 

Johannes Hegemann

studierte Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Von 2020 bis 2025 gehörte er zum Ensemble des Thalia Theaters in Hamburg. Seine erste Kinohauptrolle hatte er 2024 in Andreas Dresens In Liebe, Eure Hilde, wofür er als bester Nachwuchsdarsteller beim Filmkunstfestival Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet wurde. 2025 folgten die Kinofilme Silent Friend  von Ildikó Enyedi und Das Verschwinden des Josef Mengele von Kirill Serebrennikov. Große Aufmerksamkeit erlangte er zuletzt für seine Darstellung von Olivia Jones im Film Olivia von Till Endemann. Für diese Rolle ist er als bester Schauspieler für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

Sonja Heiss

lebt und arbeitet als Filmemacherin und Schriftstellerin in Berlin. Ihre Kinofilme Hotel Very Welcome, Hedi Schneider steckt fest und Wann wird es endlich wieder so sein wie es nie war feierten ihre Premieren auf nationalen und internationalen Festivals und wurden mehrfach ausgezeichnet. Hedi Schneider steckt fest gewann den Deutschen Filmpreis für die Beste Hauptdarstellerin. Zuletzt drehte Heiss die dritte Staffel der Serie Deadlines und realisierte ihren neuen Kinofilm Komplizinnen – Vernunft ist keine Lösung. 2011 erschien ihr Erzählband Das Glück geht aus. Derzeit arbeitet sie an ihrem neuen Roman Die Selbstenthauptung der Elysia Marginata und an der Verfilmung ihres gleichnamigen Romans Rimini. Zudem schreibt sie Texte und Kurzgeschichten für Zeitungen und Magazine.

Nominierte Filme

Hamburg Producers Awards
Deutsche Fernsehfilme & Deutsche Serien

Der Hamburg Producers Award Deutsche Fernsehfilme wird in der Sektion »Televisionen« vergeben. Der/die Produzent*in des Gewinnerfilms erhält 25.000 Euro. Das Preisgeld wird von der VFF, Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehprodutenten gestiftet. Seit 2021 wird außerdem der Hamburg Producers Award Deutsche Serien vergeben, das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird ebenfalls von der VFF zur Verfügung gestellt.

Vic So Hee Alz

arbeitet als Drehbuchautorin und Dramaturgin. Sie wurde in Südkorea geboren und ist in Deutschland aufgewachsen. Nach dem Drehbuchstudium nahm sie am Serial-Eyes-Programm der DFFB teil. Als Headautorin verantwortete sie die zweite Staffel der Warner TV /HBO Max-Serie PARA – Wir sind King und entwickelte die Webserie #heuldoch – Therapie wie noch nie (ZDF/ARTE) und war an weiteren Serienformaten beteiligt. Derzeit leitet sie die sechsteilige Serie Die Gespenster von Demmin und betreut gemeinsam mit Creatorin und Regisseurin Aslı Özarslan die Serie One in a Million. Gemeinsam mit Regisseur*in Zara Zandieh arbeitet sie an ihrem Debütfilm Ich vergesse Dir! (AT). In all ihren Projekten steht sie für eine kollektive und solidarische Arbeitsweise.

Anne Ratte-Polle

studierte von 1996 bis 2000 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Seither verfolgt sie sowohl im Film als auch im Theater eine erfolgreiche Karriere. Ihr Kinodebüt gab sie 2004 in Romuald Karmakars Die Nacht singt ihre Lieder, der im Wettbewerb der Berlinale lief. Für Es gilt das gesprochene Wort von İlker Çatak erhielt sie 2020 den Bayerischen Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin und eine Lola-Nominierung. 2025 folgte eine weitere Lola-Nominierung für Bad Director von Oskar Roehler. Sie ist Mitglied der deutschen und europäischen Filmakademie.

Maren Knieling

ist Geschäftsführerin der Florida Film und produziert Kino-, TV- und Serienformate. Zu ihren jüngsten Projekten zählen der vielfach ausgezeichnete Event-Mehrteiler Das Geheimnis des Totenwaldes (ARD Degeto/NDR), die High-End-Serie Legend of Wacken (RTL+) oder der Kinofilm Spaziergang nach Syrakus. Der Event-Film Olivia (ZDF), der in diesem Jahr beim Monte-Carlo Television Festival eine Goldene Nymphe gewinnen konnte, sowie Prange (NDR) feierten ihre Weltpremiere bei FilmFest Hamburg. Maren Knieling war 13 Jahre für die Bavaria Fiction tätig, studierte Produktion an der Hochschule für Fernsehen und Film München und war VFF-Stipendiatin. Zuvor absolvierte sie ein BWL-Studium an der Universität Trier und der Dublin City University.

Nominierte Filme

Der Politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung zeichnet seit 2013 gesellschaftlich engagiertes Kino aus. Dokumentar- und Spielfilme in der Sektion »Veto!« konkurrieren um das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Prämiert wird die beste Regiearbeit.

Mehria Ashuftah

ist Rechtsanwältin und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Geboren in Kabul, wuchs sie in Hamburg auf und verbrachte ihre ersten Jahre in einer Flüchtlingsunterkunft. Fragen von Zugehörigkeit, Identität und Teilhabe prägen ihren Weg. Seit Jahren engagiert sie sich gegen Rassismus und Diskriminierung und für Frauenrechte. Sie ist Bundesvorsitzende der AG Migration und Vielfalt in der SPD, Wertebotschafterin, Vorständin des feministischen Vereins Dolle Deerns e. V. und Protektorin des Studierendenwerks Hamburg. Mit »Know Your Rights«, einem Spin-off der Refugee Law Clinic Hamburg, initiierte sie ein Projekt für einen leichteren Zugang zum Recht. Ihr besonderes Interesse gilt Geschichten, die neue Perspektiven eröffnen und gesellschaftliche Realitäten sichtbar machen.

Dan Thy Nguyen

arbeitet als freier Kurator, Sänger, Schauspieler und Autor in Hamburg. Er arbeitete u. a. für den MDR, die Bundeskunsthalle Bonn, die Stiftung Historische Museen Hamburg und die Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. 2014 entwickelte er das Stück »Sonnenblumenhaus« über die rassistischen Unruhen in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992, welches 2015 mit dem Hörspielpreis »Hörnixe« ausgezeichnet wurde. In neueren Arbeiten widmet sich Nguyen Themen wie dem Aufstieg der Neuen Rechten in Europa. 2020 gründete er das Hamburger Festival »fluctoplasma — 96h Kunst, Diskurs, Diversität.« 2021 wurde er für die Produktion »Atlas« mit dem Deutschen Hörspielpreis für die beste Performance ausgezeichnet.

Merle Kröger

lebt als Autorin und Dramaturgin in Berlin. Sie war in den 1990ern Mitglied der Künstlergruppe Botschaft e. V., des Filmkollektivs dogfilm, und seit 2001 der Medienkunstplattform pong film. Als Co-Autorin schreibt sie mit Philip Scheffner Kinofilme wie Revision (2012), Havarie (2016) und Europe (2022). Sie verfasst Romane und erhielt dafür dreimal den Deutschen Krimipreis für »Grenzfall« (2012), »Havarie« (2015) und »Die Experten« (2021). Die Romane verbinden historische Recherche, persönliche Geschichte und politische Analyse. 2025 nahm sie als Künstlerin mit der Installation »Was fehlt – Eksik Olan – What’s Missing« an der 13. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst teil. Gegenwärtig entstehen ein Kinofilm und ein Roman.

 

 

Nominierte Filme

Arthouse Cinema Award

Der Arthouse Cinema Award des internationalen Verbands der Filmkunsttheater C.I.C.A.E. wird von der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein mit 25.000 Euro für PR-Maßnahmen des deutschen Verleihs begleitet. Nominiert sind Filme, die von einem Verleih in die deutschen Kinos gebracht werden.

Chrissy Grundl

ist Geschäftsführerin des Arbeitskreis Film Regensburg e. V., eines gemeinnützigen Vereins für unabhängiges Kino und Filmkultur, der u. a. die Internationale Kurzfilmwoche Regensburg und die Regensburger Stummfilmwoche veranstaltet. Sie leitet die Filmgalerie, ein traditionsreiches Programmkino in Regensburg, und ist Gründerin sowie Leiterin des Transit Filmfest. Sie hat Medienwissenschaft studiert und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrende an der Universität Regensburg tätig. Seit über zehn Jahren arbeitet sie im unabhängigen Kino- und Festivalbereich mit Schwerpunkten in Filmkuratierung, Programmgestaltung und Kulturmanagement. Ihr besonderes Interesse gilt dem zeitgenössischen Arthouse-Kino, vielfältigen filmischen Perspektiven und der Rolle des Kinos als Ort kultureller und gesellschaftlicher Auseinandersetzung und Begegnung.

Madita Kondratjuk

gestaltet als Programmchefin das profilierte Angebot im Kino Schloßtheater in Münster. Mit viel Gespür für anspruchsvolle Arthouse-Produktionen prägt sie ein Kinoprogramm, das regelmäßig von Bund und Land für seine hohe Qualität ausgezeichnet wird. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Nachwuchsförderung: Neben dem regulären Spielplan leitet sie das traditionsreiche KinderFilmFest Münster, das junge Filmfans seit Jahren begeistert. Zudem engagiert sie sich als Sprecherin des Netzwerks Kinderfilmfeste NRW aktiv für die Stärkung und Vernetzung der kulturellen Filmarbeit für Kinder in der Region.

Eva Buchmann

ist Programmkuratorin und Eventmanagerin des Wolf Kinos in Berlin, einem unabhängigen Kino, das Film als soziale und kulturelle Praxis begreift. Sie entwickelt Filmprogramme und Veranstaltungen, die den Dialog zwischen Publikum, Filmschaffenden und filmischen Werken fördern. Zudem gibt sie Workshops für unterschiedliche Zielgruppen setzt sich insbesondere für die Stärkung von Filmkompetenz und die Zugänglichkeit von Kinokultur ein.

Nominierte Filme

NDR Nachwuchspreis

Hamburger Studierende vergeben den NDR Nachwuchspreis an Regisseur*innen, die sektionsübergreifend ihr Langfilmdebüt oder ihre zweite Regiearbeit zeigen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird vom Norddeutschen Rundfunk zur Verfügung gestellt.

 

 

Marie Hügel

ist 25 Jahre alt und studiert seit 2023 Biologie an der Univeristät Hamburg. Neben ihrem naturwissenschaftlichen Studium arbeitet sie als Werkstudentin im Kinopolis HafenCity, wo sie unter anderem die »Queer Cinema-Reihe« kuratiert: Im zweiwöchigen Rhythmus werden ausgewählte queere Filme gezeigt, die sie jeweils mit einem einführenden Vortrag kontextualisiert. Ehrenamtlich ist sie zudem für den »Roten Salon Hamburg« tätig, wo Autor*innen ihre politischen Neuerscheinungen vorstellen und anschließend mit dem Publikum diskutieren. In ihrer Freizeit widmet sie sich ebenfalls dem Kulturellen: So liest sie gerne Belletristik oder philosophische Essays und besucht Kinos, Museen oder Theater in Hamburg.

Kaan Çelimli

ist Filmemacher und studiert derzeit an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) Hamburg. Zuvor absolvierte er ein Bachelor- und Masterstudium im Bereich Kommunikation und Medien in seiner Heimatstadt Hildesheim und in Köln. Zudem war er Teilnehmer des vierten Jahrgangs des Kölner Filmhaus Mentoring-Programms. In seinen filmischen Arbeiten interessiert er sich besonders für fragile Verhältnisse, wie sie sich im Wechselspiel von Individuum, Identität und Umwelt zeigen. Dabei richtet sich sein Blick auf die Instabilität unserer Weltbezüge, sowohl kultureller als auch sozialer Art.

Sarah Pommerening

ist Digital-Media-Studentin und hat neben dem Studium bereits als Produktionsassistenz bei Filmen wie Die jüngste Tochter oder Mama, bitte lern Deutsch mitgewirkt. Begeistern kann sie sich für fast alle Themenbereiche, vor allem jedoch für Coming-of-Age-Geschichten von POC, migrantischen und queeren Menschen, die sie dazu inspirieren, auch ihre eigene Stimme einzubringen.

Wenn sie gerade nicht dabei ist, neue Jobs am Set auszuprobieren, geht sie in ihrer Freizeit leidenschaftlich gerne auf Konzerte oder lebt ihre Kreativität anderweitig durch Stilllebenzeichnungen und Fotografie aus.

 

Nominierte Filme

Preis der Filmkritik

Filmkritiker*innen und Kulturredakteur*innen von regionalen und überregionalen Tages- und Fachzeitungen, Radiosendern und Onlinemedien vergeben den Preis an einen Film aus dem Programm, der sich durch eine originelle Sichtweise auszeichnet. Der Preis ist undotiert und wird in Kooperation mit dem Verband der deutschen Filmkritik vergeben.

Friederike Horstmann

schreibt, lehrt und forscht zu Kunst und Kino. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Filmwissenschaftlichen Seminar der Freien Universität Berlin, seit 2020 unterrichtet sie zudem Filmgeschichte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. 2024 hat sie ihre Kinoleidenschaft in einen Doktortitel verwandelt. Sie ist Mitherausgeberin des Wörterbuchs kinematografischer Objekte und von Feminismus und Film (Nach dem Film Nr. 17). Für die Duisburger Filmwoche co-kuratiert sie in diesem Jahr historische Programme zum 50-jährigen Jubiläum. Als Filmkritikerin schreibt sie unter anderem für Perlentaucher, Cargo und kolik.film und hat für critic.de an Podcasts mitgewirkt. Sie ist im Beirat des Verbands der deutschen Filmkritik.

Danny Marques Marçalo

Wenn er nicht im Kino ist, findet man Danny Marques Marçalo meistens in Buchhandlungen – und umgekehrt. Seit 2015 berichtet er für den NDR über die wichtigsten Titel in Film, Fernsehen und in der Literatur. Und das ebenso leidenschaftlich für das Radio wie für das Fernsehen. Er hat mal Amerikanistik studiert, in Freiburg im Breisgau und in Hamburg, wuchs in Ahrensburg auf und wenn er nicht liest oder schaut, dann mag er Katzen, Hunde und Fußball.

Nele S. Kaiser

ist Filmkritikerin, Autorin und Fotokünstlerin. Sie studierte Kunst- und Bildgeschichte und Deutsche Literatur in Berlin und Paris. Nach Tätigkeiten im Bereich der kuratorischen Assistenz für Galerie und Museum gründete sie 2023 »Nowhen –Texte zum Film«, eine Online-Plattform für das literarische Schreiben über Film, ausgehend von einem theoretischen, analytischen und interdisziplinären Ansatz. Dort arbeitet sie als Redakteurin, Lektorin und Autorin sowie als Kuratorin der dazugehörigen Streaming-Sektion Nirgendwo. Als Filmkritikerin schreibt sie vornehmlich für »Nowhen« und »Jugend ohne Film«. Gelegentlich ist sie in Podcasts zu Gast, wie beispielsweise bei CUTS – Der kritische Film-Podcast.

Nominierte Filme

FilmFest Hamburg Publikumspreis

Das Publikum entscheidet online via QR-Code über den besten Film des Festivals. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Hapag-Lloyd Stiftung zur Verfügung gestellt. Von der Abstimmung ausgeschlossen sind die Filme der Sektionen »Televisionen« und »Junior« sowie der Eröffnungs- und Abschlussfilm.

Junior Filmpreis MAJA

Der mit 10.000 Euro dotierte Junior Filmpreis MAJA wird vom Hamburger Kinobetreiber Hans-Peter Jansen gestiftet. Eine Kinder- und Jugendjury wählt unter allen Wettbewerbsfilmen des Junior-Programms ihren Favoriten.

Albert Wiederspiel Preis

Seit 2023 vergibt die Hapag-Lloyd Stiftung den mit 10.000 Euro dotierten Albert Wiederspiel Preis für internationale Filmregie. Mit der Auslobung und der Benennung des Preises nach dem ehemaligen Festivalleiter von FilmFest Hamburg möchte die Stiftung »einen engagierten Festivalmacher und Filmenthusiasten ehren«, sowie Albert Wiederspiels persönliches Engagement und Wirken als »Vermittler zwischen den Kulturen und Welten« unterstreichen (Michael Behrendt, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd Stiftung).

Douglas Sirk Preis

Seit 1995 wird im Rahmen von FilmFest Hamburg der Douglas Sirk Preis an Persönlichkeiten verliehen, die sich um Filmkultur und Filmbranche verdient gemacht haben. Die diesjährige Preisträgerin ist Helen Mirren.