Inhalt
"Dass ich die Ausdrucksmittel Fotografie und Film gefunden habe, hat mich überleben lassen, sagt Gisela Tuchtenhagen. Ein Satz, der die Energie der Filmemacherin ein wenig erklärt. Es ging um das Überleben, die Flucht aus einer tristen Jugend, als sie sich in den 60er-Jahren entschied, eine der ersten Kamerafrauen zu werden, sich als Filmemacherin in einer männerdominierten Branche zu behaupten. Die Flucht glückte: Seit den 70er-Jahren hat sie sich eine ganz eigene Stellung im Dokumentarbereich erarbeitet. Das filmische Porträt von Quinka F. Stoehr ist eine sanfte Annäherung an die Künstlerin, die sich als "leisen Menschen beschreibt. Im Rahmen eines Gisela-Tuchtenhagen-Abends, bei dem Freunde und Kollegen die Vorführungen begleiten, zeigt FILMFEST HAMBURG Zuneigung gemeinsam mit Gisela Tuchtenhagens neuem Film "Der Wirt, die Kneipe und das Fest.
Regie
QUINKA F. STOEHR (*1959) studierte an der HFBK in Hamburg. Sie drehte zahlreiche Dokumentationen, lehrte Dokumentarfilm und gründete 1998 mit Gisela Tuchtenhagen, Klaus Wildenhahn und anderen die Filmwerkstatt "Dokumentarisch Arbeiten" in Hamburg.
Info
Originaltitel: Zuneigung - Die Filmemacherin Gisela Tuchtenhagen
Gattung: Dokumentarfilm
Sektion: Filmszene Hamburg
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch, Französisch, Englisch OF
Regie & Drehbuch: Quinka F. Stoehr
Produktionsländer: Deutschland
Jahr der Produktion: 2006
Länge: 84 min
Produzent*innen: Quinka F. Stoehr
Produktionsfirma: ZDF/3sat
Kamera: Volker Tittel
Schnitt: Margot Neubert-Maric




