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Völkermord

OT: Etnocidio: Notas sobre El Mezquital

Paul Leduc | Kanada, Mexiko 1976

Dokumentarfilm | 130 min | FF2016

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Inhalt

Dokumentarfilm Rund 300.000 Angehörige des Otomí-Stammes leben im wüstenartigen Mezquital, 100 Kilometer nördlich von Mexiko City. Die Industrialisierung und die Agenda der Regierung, ganz Mexiko politisch, wirtschaftlich und kulturell auf ein einheitliches „zivilisatorisches“ Niveau zu bringen, setzt die indigene Bevölkerung ab den 50-er Jahren unter Druck, beraubt sie ihres Landes und ihrer Identität. Viele verlassen die Heimat und ziehen in die umliegenden Städte – als verarmte und entwurzelte Arbeitsemigranten. Der Film basiert auf einem Skript des mexikanischen Soziologen Roger Bartra und kombiniert Ethnografie mit surrealen Formen. Er ist zugleich politisches Manifest und ein fesselndes ästhetisches Experiment.


Regie

Paul Leduc (*1942) ist in seinen Dokumentarfilmen sehr beeinflusst von Jean Rouche und gehörte in den frühen 70er Jahren zu einer neuen Welle im mexikanischen Kino. Ein weiterer bekannter Film von ihm ist Frida Kahlo – Es lebe das Leben (1984), die erste Filmbiografie über die mexikanische Malerin.

Info

Originaltitel: Etnocidio: Notas sobre El Mezquital

Internationaler Titel: Etnocidio: Notas sobre El Mezquital

Gattung: Dokumentarfilm

Sektion: Deluxe

Sprachfassung & Untertitel: Spanisch OF mit deutschen UT

Regie: Paul Leduc

Drehbuch: Paul Leduc, Roger Bartra

Produktionsländer: Kanada, Mexiko

Jahr der Produktion: 1976

Länge: 130 min

Produzent*innen: Vicente Silva, Jean Marc Garaud

Produktionsfirma: Cine Difusion SEP, National du Film du Canada


Kamera: Georges Defaux, Ángel Goded

Schnitt: Rafaël Castanedo, Paul Leduc, J. Richard Robesco