Inhalt
Mit ihrem Lied "Gracias a la vida" machte sich Violeta Parra unsterblich. Es wurde von Mercedes Sosa und Joan Baez interpretiert und gilt als wichtigste Säule der Bewegung des "Nueva Canción Chilena", in der ab den 1950er Jahren die traditionelle Volksmusik Chiles mit Gesellschaftskritik verknüpft wurde. Parra zog von Dorf zu Dorf, schrieb die Lieder der einfachen Leute auf, komponierte eigene, wurde Malerin, Bildhauerin und Töpferin und hatte Ausstellungen im Louvre in Paris. Der Film ist ein Biopic der chilenischen Volkspoesieheldin, das ihren Lebensweg aber nicht Station für Station abgeht, sondern in assoziativer Weise Schlüsselszenen herausgreift. In einer Hauptrolle: ihre wunderschöne melancholische Musik.
Regie
ANDRÉS WOOD (*1965) studierte Wirtschaftswissenschaften in Chile und Filmproduktion in New York. Seine Filme sind an den Kinokassen in Chile und auf den internationalen Festivals sehr erfolgreich. Bei FILMFEST HAMBURG war er bereits 2004 mit Machuca zu Gast.
Info
Originaltitel: Violeta se fue a los cielos
Internationaler Titel: Violeta Went to Heaven
Gattung: Spielfilm
Sektion: Vitrina
Sprachfassung & Untertitel: Spanisch, Französisch OF
Regie: Andrés Wood
Drehbuch: Andrés Wood, Angel Parra, Eliseo Altunaga, Rodrigo Bazaes, Guillermo Calderón
Besetzung/Protagonist*innen: Francisca Gavilán, Thomas Durand, Patricio Ossa, Jorge López, Stephania Barbagelata
Produktionsländer: Chile, Brasilien, Argentinien
Jahr der Produktion: 2011
Länge: 110 min
Produzent*innen: Patricio Pereira
Produktionsfirma: Wood Producciones, Maiz Producciones, Bossa Nova Films
Kamera: Miguel Ioan Littin
Schnitt: Andrea Chignoli
Musik: Violeta Parra
Szenenbild: Rodrigo Bazaes
Weltvertrieb: Wood Producciones
Verleih in DE: Arsenal Filmverleih GmbH





