Inhalt
Ein Sohn, zwei Väter - und beide kommen mit dem Bengel, der den ganzen Tag Fast Food und Fernsehen konsumiert, nicht zurecht. Es sind ja auch noch andere Probleme zu lösen. Der Stiefvater (Armin Rohde), ehemals gut verdienender Computerfachmann, wird als Arbeitsloser gezwungen, den Dreck im Stadtpark wegzuräumen. Obendrein verliert er seine Wohnung und muss beim biologischen Vater (Edgar Selge) unterkommen. Dem geht es auch nicht besser. Der materialverliebte Tuchhändler ist extrem kontaktscheu und versucht auf diversen Single-Treffs, eine Frau kennen zu lernen. Sohn Anton (Robert Gwisdek) ist das alles ziemlich egal, selbst rabiate Erziehungsmaßnahmen prallen an ihm ab. Er klopft lieber sinnige Sprüche - bis er das schlafwandelnde Mädchen aus der Nachbarwohnung kennen lernt. Eine Geschichte über das Erwachsenwerden von Männern, das in diesem Film mit 19 Jahren anfängt und bei manchen offensichtlich nie aufhört.
Regie
HERMINE HUNTGEBURTH (*1955) gehört zu den bekanntesten deutschen Regisseurinnen und war in der TV-Sektion von FILMFEST HAMBURG zuletzt 2015 mit Einmal Hallig und zurück vertreten.
Info
Originaltitel: Väter, denn sie wissen nicht was sich tut
Internationaler Titel: Väter, denn sie wissen nicht was sich tut
Gattung: Spielfilm
Sektion: TV Spielfilme im Kino
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch OF
Regie: Hermine Huntgeburth
Drehbuch: Volker Einrauch, Lothar Kurzawa
Besetzung/Protagonist*innen: Edgar Selge, Armin Rohde, Robert Gwisdek, Sidonie von Krosigk
Produktionsländer: Deutschland
Jahr der Produktion: 2006
Länge: 89 min
Produzent*innen: Volker Einrauch, Lothar Kurzawa
Produktionsfirma: NDR
Kamera: Sebastian Edschmid
Schnitt: Eva Schnare
Musik: Biber Gullatz, Andreas Schäfer
Szenenbild: Sabine Pawlik




