Inhalt
Insider kennen ihn als Horror-Regisseur: Doch Kiyoshi Kurosawa hat nur scheinbar das Genre gewechselt. Denn obwohl es keine übernatürlichen Phänomene gibt, ist das Porträt einer japanischen Kleinfamilie erfüllt von subtilem Grauen. Vater Ryuhei verheimlicht, dass er seinen Job verliert. Das beeinflusst das familiäre Leben – bald ist Ryuhei nicht mehr der Einzige mit Heimlichkeiten. Sein ältester Sohn flieht in die US-Army, Mutter Megumi widmet sich manisch dem Haushalt, der kleine Kenji kämpft gegen das väterliche Verbot, Klavier spielen zu lernen. In ruhigen Einstellungen wird die Unfähigkeit zur Kommunikation seziert, wird die Isolation des Einzelnen verstörendes Thema. Ein Film, der die Bedeutung von Kiyoshi Kurosawa als einer der bedeutendsten zeitgenössischen japanischen Regisseure unter Beweis stellt.
Info
Originaltitel: Tôkyô sonata
Internationaler Titel: Tokyo Sonata
Gattung: Spielfilm
Sektion: Agenda 08
Sprachfassung & Untertitel: Japanisch OF
Regie: Kiyoshi Kurosawa
Drehbuch: Max Mannix, Kiyoshi Kurosawa
Besetzung/Protagonist*innen: Teruyuki Kagawa, Kyoko Koizumi, Haruka Igawa, Yu Koyanagi
Produktionsländer: Niederlande, Hongkong, Japan
Jahr der Produktion: 2008
Länge: 119 min
Produzent*innen: Yukie Kito, Wouter Barendrecht
Produktionsfirma: Entertainment Farm, Fortissimo Films
Kamera: Akiko Ashizawa
Schnitt: Koichi Takahashi
Musik: Kazumasa Hashimoto
Szenenbild: Tomoyuki Maruo, Tomoe Matsumoto
Weltvertrieb: Courtney Noble, Fortissimo Films




