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Mit ihren riesigen großen Augen, den schmalen Lippen, ihrem maskenhaften Gesicht und ihrer schlanken, jungenhaften Figur wurde Asta Nielsen zur ersten Diva der Kinoleinwand. In diesem Dokumentarfilm ist sie in Archivaufnahmen aus ihren verschiedenen Lebenszeiten (sie starb 1972) zu sehen und gewährt so einen Einblick in ihr über Jahre hermetisch vor der Öffentlichkeit verschlossenes Privatleben. Wer weiß schon, dass "die Nielsen" in ihrer Berliner Zeit in ihrer 400 Quadratmeter großen Wohnung in der Fasanenstraße einen "Salon" unterhielt, in dem sich Intelligenz und Schickeria ein Stelldichein gaben? Neben Filmstars auch die Manns oder Albert Einstein. Regisseur Torben Skjødt Jensen hebt für seine Dokumentation einen bis dato unbekannten Schatz: Er nimmt sich der großen Zahl von Tonbändern an, auf denen stundenlange Telefongespräche zwischen Asta Nielsen und ihrem Vertrauten Frede Smith, einem Kopenhagener Antiquar, zu hören sind. Und so wird zum ersten Mal die Stimme der "schweigenden Muse" hörbar. Dabei zeigt sich Asta Nielsen jeder Zoll eine Diva: eigenwillig, mondän und äußerst beredt!
Info
Originaltitel: Den Talende Muse
Internationaler Titel: The Talking Muse
Gattung: Dokumentarfilm
Sektion: Hommage Asta Nielsen
Sprachfassung & Untertitel: Dänisch OF
Regie: Torben S. Jensen, Torben Skjødt Jensen
Drehbuch: Torben Skjødt Jensen
Besetzung/Protagonist*innen: Asta Nielsen
Produktionsländer: Dänemark
Jahr der Produktion: 2003
Länge: 100 min
Produzent*innen: Torben Skjødt Jensen
Produktionsfirma: Point of No Return Productions
Kamera: Torben Skjødt Jensen
Schnitt: Olivier Bugge Coutté
Weltvertrieb: Danish Broadcasting Corporation




