Inhalt
In seinem kontroversen Film taucht Regisseur Nick Love in die Szene britischer Hooligans ein. Tommy (Danny Dyer) ist ein Chelsea-Fan aus Westlondon, dem traditionellen Arbeiterbezirk. Jeder Samstag ist für ihn eine Wolke aus Tränengas, Schlägereien, Alkohol und Drogen. Das anstehende Turnier gegen den Erzrivalen Millwall verspricht ein Fest für die Hooligans zu werden! Tommy, von Albträumen über Ausschreitungen gequält, beschleicht eine böse Vorahnung, denn die Gewaltbereitschaft der Fans kennt auf beiden Seiten absolut keine Grenzen. Der Film stellt Tommy vor die Entscheidung: Wird er erwachsen oder wie der abgewrackte Hooligan Billy (sehenswert: Frank Harper) enden? Schauspieler Dyer (privat West-Ham-Fan) über seine Rolle: "Es ist gleich, ob man den Film mag oder nicht. Hinterher ist man völlig fertig." Laut, schmutzig, wüst, brutal (in England ab 18 Jahre freigegeben) – aber nicht spekulativ. "Football Factory" ist eine Mischung aus "Trainspotting" und "Fight Club" mit Musik von Chris Coco, Primal Scream, Orbital und Death in Vegas.
Info
Originaltitel: The Football Factory
Internationaler Titel: The Football Factory
Gattung: Spielfilm
Sektion: eurovisuell
Sprachfassung & Untertitel: Englisch OF
Regie & Drehbuch: Nick Love
Besetzung/Protagonist*innen: Danny Dyer, Frank Harper, Tamer Hassan
Produktionsländer: Vereinigtes Königreich, USA
Jahr der Produktion: 2004
Länge: 90 min
Produzent*innen: Allan Niblo, James Richardson
Produktionsfirma: Vertico Films
Kamera: Damian Bromley
Schnitt: Stuart Cazzard
Musik: Ivor Guest
Szenenbild: Paul Burns
Weltvertrieb: HanWay Films




