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The Cut

OT: The Cut

Fatih Akin | Polen, Kanada, Deutschland, Frankreich, Italien, Russland, Türkei 2014

Spielfilm | 138 min | FF2014

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Inhalt

Mardin, 1915: Eines Nachts treibt die türkische Gendarmerie alle armenischen Männer zusammen. Auch der junge Schmied Nazaret Manoogian wird von seiner Familie getrennt. Nachdem es ihm gelingt, den Horror des Völkermordes zu überleben, erreicht ihn Jahre später die Nachricht, dass seine Zwillingstöchter am Leben sind. Besessen von dem Gedanken, sie wiederzufinden, folgt er ihren Spuren. Sie führen ihn von den Wüsten Mesopotamiens über Havanna bis in die kargen, einsamen Prärien North Dakotas. Auf seiner Odyssee begegnet er den unterschiedlichsten Menschen: engelsgleichen und gütigen Charakteren, aber auch dem Teufel in Menschengestalt.

Mit THE CUT vollendet Fatih Akin seine Trilogie „Liebe, Tod und Teufel“. Ging es in Gegen die Wand (2004) um den unbedingten Lebenswillen einer jungen Deutschtürkin, die erleben muss, dass zwischen Schmerz und Liebe oft nur eine Haaresbreite liegt, so erzählte Auf der anderen Seite (2007) die Geschichte von sechs Menschen, deren Wege sich kreuzen, ohne sich zu berühren. Erst der Tod führt sie zusammen. The Cut widmet sich nun dem „Teufel“. Der Film handelt vom Bösen im Menschen, davon, was wir anderen Menschen antun. Unbewusst oder willentlich, denn die Grenze zwischen Gut und Böse ist oft fließend. Auch der letzte Teil der Trilogie ist geprägt von Fatih Akins Sicht auf die Welt: „The Cut ist ein sehr persönlicher Film geworden, der sich inhaltlich mit meinem Gewissen und formal mit meiner Liebe zum Kino auseinandersetzt“.


Regie

FATIH AKIN (*1973 in Hamburg) gehört zu den erfolgreichsten und international meistbeachteten deutschen Regisseuren. Für seinen vierten Spielfilm "Gegen die Wand" wurde er 2004 mit dem Goldenen Bären, dem Deutschen Filmpreis und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Mit "Auf der anderen Seite" lief er 2005 im offiziellen Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes und erhielt dort den Preis für das beste Drehbuch. FILMFEST HAMBURG zeigte mehrere Filme Akins, darunter "Soul Kitchen" (2009) sowie "The Cut" (2014) und ehrte den Filmemacher 2014 mit dem Douglas Sirk Preis.

Info

Originaltitel: The Cut

Internationaler Titel: The Cut

Gattung: Spielfilm

Sektion: Kaleidoskop

Sprachfassung & Untertitel: Arabisch, Türkisch, Englisch, Spanisch

Regie: Fatih Akin

Drehbuch: Fatih Akin, Mardik Martin

Besetzung/Protagonist*innen: Tahar Rahim, Simon Abkarian, Makram J. Khoury, Hindi Zahra, Kevork Malikyan, Bartu Küçükçağlayan, Trine Dyrholm, Moritz Bleibtreu

Produktionsländer: Polen, Kanada, Deutschland, Frankreich, Italien, Russland, Türkei

Jahr der Produktion: 2014

Länge: 138 min

Produzent*innen: Fatih Akin, Karl Baumgartner, Reinhard Brundig, Nurhan Sekerci-Porst

Produktionsfirma: bombero international / Nathaniel P. Gunawan, Pyramide Productions, Pandora Film Verleih, corazón international, NDR, ARD Degeto, France 3 Cinéma, dorje film, Mars Media Entertainment, Opus Film, Jordan Films, Anadolu Kültür


Kamera: Rainer Klausmann

Schnitt: Andrew Bird

Musik: Alexander Hacke

Szenenbild: Allan Starski

Weltvertrieb: The Match Factory GmbH

Verleih in DE: Björn Hoffmann, Pandora Film Verleih