Synopse
DOKUMENTARFILM Eine unheimliche Reise tief in die Vorstellungswelt von Massenmördern. Der filmische Fiebertraum über das schockierende Regime der Straflosigkeit ist aus der Dokumentarfilmgeschichte nicht mehr wegzudenken. In einem Land, in dem Mörder als Helden gefeiert werden, fordert das Filmteam den reuelosen Anführer eines Todesschwadrons, Anwar Congo, und seine Freunde auf, ihre Rolle in den Massakern von 1965 in Indonesien zu dramatisieren. Aber ihre Vorstellung von einem Film ist es nicht, Zeugnis für eine Dokumentation abzulegen: Sie wollen Stars in ihren Lieblingsgenres sein – dem Gangsterfilm, dem Western, dem Musical. Sie schreiben die Drehbücher. Sie spielen sich selbst. Und sie spielen ihre Opfer.
Regie
JOSHUA OPPENHEIMER (*1974 in den USA) studierte Film an der Harvard University und am Central Saint Martins College of Art and Design in London. Für seinen Dokumentarfilm The Act of Killing erhielt er u. a. 2013 den Europäischen Filmpreis. Auch The Look of Silence (2014), ebenfalls ein Dokumentarfilm, wurde mehrfach ausgezeichnet.
Info
Originaltitel: The Act of Killing
Internationaler Titel: The Act of Killing
Gattung: Dokumentarfilm
Sektion: Kaleidoscope
Regie: Joshua Oppenheimer
Produktionsländer: Norwegen, Vereinigtes Königreich, Dänemark
Jahr der Produktion: 2012
Länge: 165 min
Produzent*innen: Signe Byrge Sørensen
Produktionsfirma: Final Cut for Real
Kamera: Carlos Arango de Montis, Lars Skree
Ton: Gunn Tove Grønsberg, Henrik Gugge Garnov
Schnitt: Niels Pagh Andersen, Janus Billeskov Jansen, Ariadna Fatjó-Vilas Mestre, Mariko Montpetit, Charlotte Munch Bengtsen
Musik: Elin Øyen Vister





