Inhalt
Etwa 140 Landschaftsbilder sind erhalten, die während vier längerer Aufenthalte Claude Monets zwischen 1882 und 1897 in Pourville in der Normandie entstanden. Nur wenig hat sich der wilde Küstenstreifen seither verändert, umso eindrucksvoller ist das Panorama, das der Hamburger Regisseur Klaus Wyborny entwirft, indem er Monets Gemälde mit dem Bild der gegenwärtigen Wirklichkeit des Ortes überlagert. Studien zu Monet ist Kunst- und Landschaftsforschung zugleich. Ihr Ausgangs- und wichtigster Anknüpfungspunkt ist der Film La Région Centrale des kanadischen Avantgardisten Michael Snow aus dem Jahr 1971, der als eine der bedeutendsten künstlerischen Auseinandersetzungen mit Landschaft gilt.
Regie
Klaus Wyborny (*1945) zählt zu den einflussreichsten deutschen Experimentalfilmern derletzten Jahrzehnte. Er war 1968 Mitbegründer der "Hamburger FilmemacherCooperative" und präsentierte seine Filme u.a. bei der Documenta 5 und 6 in Kassel. FILMFEST HAMBURG eigte zuletzt von ihm 2015 Studien zu Monet.
Info
Originaltitel: Studien zu Monet (Im Imaginären Museum)
Internationaler Titel: Studies on Monet (In the Imaginary Museum)
Gattung: Experimentalfilm
Sektion: Hamburger Filmschau
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch OF mit engl. UT
Regie & Drehbuch: Klaus Wyborny
Besetzung/Protagonist*innen: Michael Snow
Produktionsländer: Deutschland
Jahr der Produktion: 2014
Länge: 103 min
Produzent*innen: Klaus Wyborny
Produktionsfirma: Typee-Film
Kamera: Klaus Wyborny
Schnitt: Klaus Wyborny
Weltvertrieb: Typee-Film





