Inhalt
Mit einer semidokumentarischen Ästhetik verhandelt Ruth Maders Spielfilmdebüt den Verlust der Menschenwürde in der Wohlstandsgesellschaft. Ewa, eine junge Polin, hetzt von einem Job zum anderen – sie pflückt Erdbeeren, arbeitet in einem Geflügelschlachthof, schrubbt die Swimmingpools der Reichen. Der Wiener Immobilienmakler Marold dagegen wird nicht von finanziellen Ängsten geplagt, sondern ist auf der Suche, die Leere seines Lebens zu füllen. Als sich Ewa und Marold treffen, treibt ihre Verzweiflung sie zu Extremen, die beide an ihre körperlichen und seelischen Grenzen bringt.
Regie
RUTH MADER (*1974 in Wien) studierte Regie an der Wiener Filmakademie und gewann mit ihrem Kurzfilm Gfrasta 1999 den Max Ophüls Preis. Für ihr Spielfilmdebüt Struggle erhielt sie 2003 eine Einladung nach Cannes, ihr Dokumentarfilm What Is Love feierte 2012 seine Premiere auf der Berlinale. FILMFEST HAMBURG zeigte 2017 ihren zweiten Spielfilm Life Guidance. Serviam – Ich will dienen lief dieses Jahr im offiziellen Wettbewerb des Locarno Film Festivals.
Info
Originaltitel: Struggle
Internationaler Titel: Struggle
Gattung: Spielfilm
Sektion: Kaleidoskop
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch OF
Regie: Ruth Mader
Drehbuch: Ruth Mader, Martin Leidenfrost, Barbara Albert
Besetzung/Protagonist*innen: Aleksandra Justa, Gottfried Breitfuß, Martin Brambach, Margit Wrobel, Rainer Egger
Produktionsländer: Österreich
Jahr der Produktion: 2003
Länge: 74 min
Produktionsfirma: Struggle Films
Casting: Roland Zumbühl, Selina de Beauclair, Michael Laczynski
Koproduktionsfirma: Amour Fou (Gabriele Kranzelbinder






