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Sounds of Silence

OT: Sot-e sokout

Mark Lazarz, Amir Hamz | Vereinigtes Königreich, Deutschland, Iran 2006

Dokumentarfilm | 86 min | FF2006

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Inhalt

Beim Stichwort Iran denkt kaum jemand an Rock-, Rap- oder HipHop-Musik. Nicht verwunderlich, denn die Regierungszensur (Ershad) erschwert die Produktion unabhängiger moderner Musik. So ist ein Teil dieser musikalisch hochinteressanten Doku dem Umgang mit den Methoden von Ershad gewidmet. Überraschend, wie vital und hörenswert sich dennoch die Teheraner Musik-Szene mit beispielsweise der Rockformation O-Hum, dem Rapper Soroush oder der Trancegruppe Atma zeigt. Ein faszinierender Einblick in eine fremdartige Welt, in der sich Künstler mit Gesetzen arrangieren, die das Solosingen von Frauen genauso untersagen wie die Abbildung von Instrumenten. Sensibel und sachlich zeichnen die Regisseure das Bild einer um Ausdruck ringenden Künstlergeneration, deren wachsende Hoffnung in der Verbreitung ihrer Musik durch das Internet liegt (www.Tehran360.com).

Info

Originaltitel: Sot-e sokout

Internationaler Titel: Sounds of Silence

Gattung: Dokumentarfilm

Sektion: Agenda 06

Sprachfassung & Untertitel: Farsi OF

Regie: Mark Lazarz, Amir Hamz

Drehbuch: Amir Hamz, Mark Lazarz

Produktionsländer: Vereinigtes Königreich, Deutschland, Iran

Jahr der Produktion: 2006

Länge: 86 min

Produzent*innen: Amir Hamz

Produktionsfirma: Amir Hamz


Kamera: Marek Kowalek

Schnitt: Stefano Aiello, Amir Hamz