Synopse
Mit der Atombombeöffnete die Menschheit die Büchse der Pandora. Der Filmessay entwirft eine Kartografie echter und imaginärer nuklearer Einschläge und stellt verblüffende Zusammenhänge her. Hauptknotenpunkt ist Los Alamos in den USA, wo die Bombe konzipiert und getestet wurde. Sechs Jahrzehnte vorher studierte der Hamburger Anthropologe Aby Warburger fast an gleicher Stelle die Kultur der Hopi-Indianer und deren Klapperschlangentanz – ein Ritus gegen die Angst, auch vor der unberechenbaren Natur. Immer weitere Bezüge knüpft der Film: von Nagasaki und Hiroshima, den zynischsten aller Atombomben-Testgeländen, bis Fukushima, wo eine entfesselte Natur den nuklearen Ernstfall auslöste. Snake Dance ist eine faszinierende Gedanken- und Bilderreise, Auge in Auge mit der Atombombe und der Angst.
Info
Originaltitel: Snake Dance
Internationaler Titel: Snake Dance
Gattung: Dokumentarfilm
Sektion: Drei Farben Grün
Sprachfassung & Untertitel: Englisch, Französisch OF
Regie: Manu Riche, Patrick Marnham
Drehbuch: Patrick Marnham, Manu Riche
Produktionsländer: Niederlande, Irland, Belgien
Jahr der Produktion: 2012
Länge: 77 min
Produzent*innen: Manu Riche, Geneviève De Bauw
Produktionsfirma: Riche Riche & Riche
Kamera: Renaat Lambeets, Ross McDonnell
Schnitt: Michèle Hubinon
Weltvertrieb: Andana Films
Verleih in DE: Christian de Schutter





