Inhalt
Wie schmutzig Familiengeheimnisse sein können, erlebt Journalist Thomas Haemmerli am eigenen Leib: Nach dem Tod seiner Mutter findet er ihre Wohnung komplett vermüllt vor. Die Mutter war ein Messy. Mit Bruder Erik räumt er die Wohnung aus, entdeckt Unangenehmes (Mamas Vibrator) und Spannendes (Familienbilder aus den 30er-Jahren). Nebenbei tut sich eine adelige und bisher unbekannte Familienverbindung auf und Kofi Annan hat einen Auftritt im kollektiven Familiengedächtnis. Schnelle Schnitte, eigenwillige Montage: zwischen Exhibitionismus und Voyeurismus oszillierend ist der Film eine grenzüberschreitende Dokumentation, in der der Filmemacher sein Entsetzen mit einem tabubrechenden Einbruch in die Intimsphäre der Toten verarbeitet. Regiekollege Michael Steiner, der mit "Mein Name ist Eugen 2006 bei FILMFEST HAMBURG ar: ",Sieben Mulden und eine Leiche' ist ein Haemmerli in die Magengrube und ein Zückerli für die Mundwinkel.
Regie
THOMAS HAEMMERLI (*1964) arbeitete in Werbefirmen und beim Schweizer Fernsehen. Mit Sieben Mulden und eine Leiche war er 2007 bei FILMFEST HAMBURG zu Gast. Die Gentrifizierung bin ich: Beichte eines Finsterlings ist sein siebter Film.
Info
Originaltitel: Sieben Mulden und eine Leiche
Internationaler Titel: Seven Dumpsters and a Corpse
Gattung: Dokumentarfilm
Sektion: Agenda 07
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch OF
Regie & Drehbuch: Thomas Haemmerli
Produktionsländer: Schweiz
Jahr der Produktion: 2007
Länge: 81 min
Produzent*innen: Mirjam von Arx
Produktionsfirma: ican films GmbH, SF (Pacte de L'Audiovisuel)
Kamera: Erik Haemmerli, Thomas Haemmerli, Ariane Kessissoglou
Schnitt: Daniel Cherbuin
Musik: Alexander T. Fähndrich, Adrian Frutiger
Weltvertrieb: Journeyman TV
Verleih in DE: tbc




