Inhalt
Andrea Arnolds Spielfilmdebüt ist ein stiller, fast meditativ anmutender Thriller in der Tradition des britischen Sozialdramas – mit Anleihen bei Michael Haneke. Jackie ist Mitarbeiterin bei »City Eye Control«, der städtischen Videoüberwachung Glasgows. Ihr Alltag ist es, den Alltag anderer zu beobachten – bis sie ein bekanntes Gesicht eines Mannes auf dem Bildschirm erblickt. Von der Vergangenheit eingeholt, beginnt sie, ihm nachzustellen. Red Road war der erste Film unter dem Label »Advance Party«. Hinter dem Konzept stand das schottisch-dänische Produzent·innen-Trio Gillian Berrie, Lone Scherfig und Anders Thomas Jensen, das – analog zum Dogma-95-Manifest – ein Regelwerk aufstellte: Alle Filme mussten Regiedebüts sein und auf dasselbe Figurenensemble zurückgreifen.
Regie
ANDREA ARNOLD (*1961 in Dartford, England) studierte in Los Angeles Filmregie und erhielt für ihren Kurzfilm Wasp (2003) einen Oscar. Für ihr Debüt Red Road (2006), für Fish Tank (2009) sowie für American Honey (2016) wurde sie in Cannes mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Letzterer lief bei FILMFEST HAMBURG.
Info
Originaltitel: Red Road
Internationaler Titel: Red Road
Gattung: Spielfilm
Sektion: Kaleidoskop
Sprachfassung & Untertitel: Englisch OF
Regie: Andrea Arnold
Drehbuch: Andrea Arnold, Anders Thomas Jensen, Lone Scherfig
Besetzung/Protagonist*innen: Kate Dickie, Tony Curran, Natalie Press, Martin Compston
Produktionsländer: Vereinigtes Königreich
Jahr der Produktion: 2006
Länge: 104 min
Produktionsfirma: Advanced Party Scheme, BBC Films, Glasgow Film Office, Scottish Screen, UK Film Council, Verve Pictures
Casting: Kahleen Crawford, Des Hamilton
Koproduktionsfirma: Zentropa Entertainments
Weltvertrieb: Trust Film Sales ApS





