Inhalt
Einmal mehr widmet sich der französische Regiealtmeister Jacques Doillion (u. a. "Der Mann, der weint", 1985) seinem Lieblingsthema: der Liebe. "Raja", in Marrakesch gedreht, erzählt in Bildern von gleißender Klarheit von sexueller Obsession und der Unmöglichkeit der Liebe. Die schöne junge Raja (Najat Benssallem) lebt auf der Straße. Der Ausländer Fredric (Pascal Gregory) stellt sie als Haushälterin ein. Obwohl er sich geschworen hat, nur noch unverbindliche Sexabenteuer zu erleben, verliebt er sich in sie. Mehr noch, er verfällt ihr, wird ihr hörig. Auch Raja liebt ihn – und die Welt, die er verkörpert. Sie spricht nicht französisch, er spricht nicht arabisch. Sie leben in zwei Welten – Gier und Lust verbinden sie. "Fred und Raja sind emotionale Invaliden", beschreibt Dollion sein intensives Gefühlsdrama über die zerstörerische Seite der Liebe. "Ich zeige Figuren in der Komödie des Lebens, Menschen mit ihren Qualitäten, ihren Marotten, ihren existenziellen Problemen und ihren Schwächen. Wenn beide mehr Vertrauen zueinander hätten, wäre es leichter für sie zu lieben."
Info
Originaltitel: Raja
Internationaler Titel: Raja
Gattung: Spielfilm
Sektion: Hauptprogramm
Sprachfassung & Untertitel: Arabisch, Französisch OF
Regie & Drehbuch: Jacques Doillon
Besetzung/Protagonist*innen: Pascal Greggory, Najat Benssallem, Ilham Abdelwahed, Uassan Khissal
Produktionsländer: Marokko, Frankreich
Jahr der Produktion: 2003
Länge: 112 min
Produzent*innen: Margaret Ménégoz
Produktionsfirma: Les Films du Losange
Kamera: Hélène Louvart
Schnitt: Gladys Joujou
Musik: Philippe Sarde
Weltvertrieb: Les Films du Losange




