Inhalt
Nach ihrem erschütternden Drama über systematische Vergewaltigungen im Bosnienkrieg verarbeitet Jasmila Žbanić in ihrem neuen Film nicht weniger erschütternd die Massaker von Srebrenica. Srebrenica, Juli 1995. Aida ist als Übersetzerin für die UNO tätig. Als die serbische Armee in die bosniakische Enklave einrückt und dort die Macht übernimmt, sucht sie mit ihrer Familie wie Tausende andere auch Schutz im UNO-Camp. Es beginnen erbitterte politische Verhandlungen, in denen Aida übersetzen muss – und durch die sie fatale und grausame Informationen erfährt. Doch trotz des hochbrisanten Wissens hält sie an der Hoffnung fest, dem drohenden Schicksal zu entrinnen.
Regie
JASMILA ŽBANIĆ (*1974) arbeitete beim Bread and Puppet Theater in den USA, bevor sie 1997 in ihrer Geburtsstadt Sarajevo eine Filmproduktionsfirma gründete. Ihr Spielfilmdebüt Esmas Geheimnis – Grbavica erhielt 2006 den Goldenen Bären auf der Berlinale.
Info
Originaltitel: Quo vadis, Aida?
Internationaler Titel: Quo vadis, Aida?
Gattung: Spielfilm
Sektion: Kaleidoskop
Sprachfassung & Untertitel: Englisch, Bosnisch OF mit deutschen UT
Regie: Jasmila Zbanic
Drehbuch: Jasmila Žbanić
Besetzung/Protagonist*innen: Jasna Đuričić, Izudin Bajrović, Boris Ler, Dino Bajrović, Raymond Thiry, Johan Heldenbergh, Boris Isaković, Emir Hadžihafizbegović, Edita Malovčić
Produktionsländer: Deutschland, Polen, Rumänien, Österreich, Niederlande, Bosnien und Herzegowina, Frankreich, Norwegen
Jahr der Produktion: 2020
Länge: 101 min
Produzent*innen: Damir Ibrahimovich, Jasmila Žbanić
Produktionsfirma: Deblokada
Kamera: Christine A. Maier
Ton: Igor Čamo
Schnitt: Jarosław Kamiński
Musik: Antoni Komasa-Łazarkiewicz
Szenenbild: Hannes Salat
Kostümbild: Małgorzata Karpiuk, Ellen Lens
Verleih in DE: Alexandre Dupont-Geisselmann, farbfilm Verleih






