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Quo vadis, Aida?

OT: Quo vadis, Aida?

Jasmila Zbanic | Deutschland, Polen, Rumänien, Österreich, Niederlande, Bosnien und Herzegowina, Frankreich, Norwegen 2020

Spielfilm | 101 min | FF2020

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Inhalt

Nach ihrem erschütternden Drama über systematische Vergewaltigungen im Bosnienkrieg verarbeitet Jasmila Žbanić in ihrem neuen Film nicht weniger erschütternd die Massaker von Srebrenica. Srebrenica, Juli 1995. Aida ist als Übersetzerin für die UNO tätig. Als die serbische Armee in die bosniakische Enklave einrückt und dort die Macht übernimmt, sucht sie mit ihrer Familie wie Tausende andere auch Schutz im UNO-Camp. Es beginnen erbitterte politische Verhandlungen, in denen Aida übersetzen muss – und durch die sie fatale und grausame Informationen erfährt. Doch trotz des hochbrisanten Wissens hält sie an der Hoffnung fest, dem drohenden Schicksal zu entrinnen.


Regie

JASMILA ŽBANIĆ (*1974) arbeitete beim Bread and Puppet Theater in den USA, bevor sie 1997 in ihrer Geburtsstadt Sarajevo eine Filmproduktionsfirma gründete. Ihr Spielfilmdebüt Esmas Geheimnis – Grbavica erhielt 2006 den Goldenen Bären auf der Berlinale.

Info

Originaltitel: Quo vadis, Aida?

Internationaler Titel: Quo vadis, Aida?

Gattung: Spielfilm

Sektion: Kaleidoskop

Sprachfassung & Untertitel: Englisch, Bosnisch OF mit deutschen UT

Regie: Jasmila Zbanic

Drehbuch: Jasmila Žbanić

Besetzung/Protagonist*innen: Jasna Đuričić, Izudin Bajrović, Boris Ler, Dino Bajrović, Raymond Thiry, Johan Heldenbergh, Boris Isaković, Emir Hadžihafizbegović, Edita Malovčić

Produktionsländer: Deutschland, Polen, Rumänien, Österreich, Niederlande, Bosnien und Herzegowina, Frankreich, Norwegen

Jahr der Produktion: 2020

Länge: 101 min

Produzent*innen: Damir Ibrahimovich, Jasmila Žbanić

Produktionsfirma: Deblokada


Kamera: Christine A. Maier

Ton: Igor Čamo

Schnitt: Jarosław Kamiński

Musik: Antoni Komasa-Łazarkiewicz

Szenenbild: Hannes Salat

Kostümbild: Małgorzata Karpiuk, Ellen Lens

Verleih in DE: Alexandre Dupont-Geisselmann, farbfilm Verleih