Inhalt
Sie sind Dichter und haben einige der schlimmsten Katastrophen des 20. Jahrhunderts überlebt: Hiroshima, den Holocaust, die Kulturrevolution in China, den Völkermord an den Kurden im Irak und jenen an den Tutsi in Ruanda sowie die Verfolgungen im Zuge der Iranischen Revolution. Mit großer Sensibilität und nicht selten auch feinem Humor taucht der Film in die Geschichte und Gegenwart von sechs Frauen und Männern ein. Die Sprache ist für sie ein Werkzeug des Überlebens, der Erinnerung und des Widerstands und eine Manifestation des Menschseins auch angesichts unmenschlichster Bedingungen. Poetry of Resilience ist ein ermutigendes Dokument über die Kraft der Worte und diejenigen, die sie schreiben und lesen. Im Anschluss an die Vorstellung am 30. September findet eine Diskussion unter Leitung der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Katja Esson sowie zwei Dichtern aus dem Film statt: Choman Hardi (Kurdistan) und Mathilde Mukantabana (Ruanda). Als weiterer Diskussionsgast wird die Psychoanalytikerin Gabriele Teckentrup dabei sein. Moderiert wird das Gespräch von Ulrike Jensen, Historikerin und Gedenkstättenpädagogin in Hamburg.
Info
Originaltitel: Poetry of Resilience
Internationaler Titel: Poetry of Resilience
Gattung: Dokumentarfilm
Sektion: Agenda 12
Sprachfassung & Untertitel: Englisch OF
Regie & Drehbuch: Katja Esson
Produktionsländer: USA
Jahr der Produktion: 2012
Länge: 53 min
Produzent*innen: Katja Esson, Corinna Sager, Jan Warner, Alison Granucci, Sabine Schenk
Produktionsfirma: Penelope Pictures Inc.
Kamera: Martina Radwan, Caspar Stracke, Ferne Pearlstein
Schnitt: Susanne Schiebler
Musik: Eriv v. Hachikian
Weltvertrieb: women make movies





