Inhalt
Er war subversiv und schwul und hatte damit in der Sowjetunion zwei Argumente gegen sich. Sergei Paradjanov, der Kinorebell der 60er und 70er Jahre, verehrt von Federico Fellini und Michelangelo Antonioni für die visuelle Schönheit und poetische Extravaganz seiner Filme, die allesamt Zumutungen für den Sozialistischen Realismus waren. Paradjanov ist kein herkömmliches Biopic, sondern eine Collage aus Episoden über das Leben des armenischen Regisseurs. Von seinem ersten großen internationalen Erfolg 1964 mit Schatten vergessener Ahnen über die jahrelange Haft im Gulag als Paradiesvogel in einer Welt ohne Farben bis zu seinem Ende: Ein Künstler der Verzauberung, der sich, trotz aller Widrigkeiten, immer treu geblieben ist. Vorstellung am 04.10. und 05.10. in Anwesenheit von: Serge Avedikian (Director), Olena Fetisova (Director/Screenwriter/ Producer), Gorune Aprikian (Producer), Volodymyr Kozyr (Executive Producer)
Info
Originaltitel: Paradjanov
Internationaler Titel: Paradjanov
Gattung: Spielfilm
Sektion: Agenda 13
Sprachfassung & Untertitel: Russisch OF mit deutschen UT
Regie: Olena Fetisova, Serge Avedikian
Drehbuch: Olena Fetisova
Besetzung/Protagonist*innen: Serge Avedikian, Yulia Peresild, Karen Badalov, Zaza Kashibadze, Alla Sergiyko
Produktionsländer: Frankreich, Armenien, Georgien, Ukraine
Jahr der Produktion: 2013
Länge: 95 min
Produzent*innen: Olena Fetisova, Gorune Aprikian
Produktionsfirma: Interfilm Production Studio
Schnitt: Alexandra Strauss, Olexandr Shvets
Musik: Michel Karsky
Szenenbild: Vlad Ryzhykov





