Inhalt
Anfang der 1920er Jahre verliebte sich Jean Cocteau in den Schriftsteller Raymond Radiguet. Cocteau war damals dreißig, Radiguet zehn Jahre jünger. Es war eine unglücklich und abhängig machende Liebe. Als Radiguet 1923 an Typhus starb, verfiel Cocteau dem Opium. Er stürzte gewissermaßen von einer Sucht in die andere. Der Film erzählt diese vibrierende Geschichte, wie Cocteau sie erzählt hätte: assoziativ, surreal, phantastisch. Dritter Hauptakteur neben den beiden Dichtern ist die Musik. Sie bringt die Figuren zum Singen und ist der Resonanzboden einer fiebrigen Epoche. Opium ist ein Filmmusical auf der Grundlage von 14 Gedichten Cocteaus. Vorstellung am 03.10. in Anwesenheit von: Arielle Dombasle (Regisseurin)
Regie
Arielle Dombasle (*1958) arbeitet als Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin. Bekannt geworden ist sie durch ihre Rolle in Pauline am Strand (1983) von Éric Rohmer. Opium ist ihr dritter Spielfilm als Regisseurin.
Info
Originaltitel: Opium
Internationaler Titel: Opium
Gattung: Spielfilm
Sektion: Wort!
Sprachfassung & Untertitel: Französisch OF mit deutschen UT
Regie: Arielle Dombasle
Drehbuch: Arielle Dombasle, Patrick Mimouni, Philippe Eveno, François Margolin based
Besetzung/Protagonist*innen: Grégoire Colin, Samuel Mercer, Niels Schneider, Julie Depardieu, Hélène Fillières, Philippe Katerine
Produktionsländer: Frankreich
Jahr der Produktion: 2013
Länge: 77 min
Produzent*innen: François Margolin
Produktionsfirma: Margo Cinéma
Kamera: Léo Hinstin
Schnitt: Xavier Sirven
Musik: Philippe Eveno
Szenenbild: Vincent Darre
Weltvertrieb: Pascale Ramonda, Margo Cinéma





