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Müll im Garten Eden

OT: Müll im Garten Eden

Fatih Akin | Deutschland 2012

Dokumentarfilm | 98 min | FF2012

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Inhalt

Çamburnu, ein Bergdorf im Nordosten der Türkei. Die Bewohner leben vom Teeanbau, von Fischerei und im Einklang mit der Natur. Doch die Idylle ist gefährdet, als die Regierung vor zehn Jahren den Beschluss fasst, oberhalb des Dorfes eine Mülldeponie zu bauen. Trotz der Proteste des Bürgermeisters und der Bewohner entsteht eine Anlage, die Sicherheits- und Baustandards nicht erfüllt und fortan die Umwelt verschmutzt. Den Teebauern, deren Plantagen unterhalb der Deponie liegen, ist die Lebensgrundlage genommen. Die Folgen sind verheerend.


Regie

FATIH AKIN (*1973 in Hamburg) gehört zu den erfolgreichsten und international meistbeachteten deutschen Regisseuren. Für seinen vierten Spielfilm "Gegen die Wand" wurde er 2004 mit dem Goldenen Bären, dem Deutschen Filmpreis und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Mit "Auf der anderen Seite" lief er 2005 im offiziellen Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes und erhielt dort den Preis für das beste Drehbuch. FILMFEST HAMBURG zeigte mehrere Filme Akins, darunter "Soul Kitchen" (2009) sowie "The Cut" (2014) und ehrte den Filmemacher 2014 mit dem Douglas Sirk Preis.

Info

Originaltitel: Müll im Garten Eden

Internationaler Titel: Polluting Paradise

Gattung: Dokumentarfilm

Sektion: Drei Farben Grün

Sprachfassung & Untertitel: Türkisch OF

Regie & Drehbuch: Fatih Akin

Produktionsländer: Deutschland

Jahr der Produktion: 2012

Länge: 98 min

Produzent*innen: Fatih Akin, Klaus Maeck, Alberto Fanni, Flaminio Zadra, Paolo Colombo

Produktionsfirma: corazón international, NDR


Kamera: Bünyamin Seyrekbasan, Hervé Dieu

Schnitt: Andrew Bird

Musik: Alexander Hacke

Verleih in DE: Björn Hoffmann, Thomas Matlok, Pandora Film GmbH