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DOKUMENTARFILM Fang Xiu Ying ist 67 Jahre alt, war Bäuerin und leidet seit acht Jahren an Alzheimer. Der Regisseur begleitet aus nächster Nähe ihre letzten Wochen und nimmt sich in langen Einstellungen die Zeit, den Abschied aus einem Leben zu dokumentieren. Obwohl sie nicht mehr sprechen kann und nur noch wenige klare Momente zu haben scheint, bleibt Frau Fang das Zentrum ihrer Familie – räumlich ebenso wie in den Gesprächen und Erinnerungen ihrer Angehörigen. Das Leben aller kreist in diesen Tagen um die Matriarchin und auch der Film lässt sich auf das veränderte Zeitgefühl eines Zustandes des Wartens und Hoffens, Verabschiedens und Erinnerns ein.
Regie
WANG BING (*1967) begründete schon mit seinem neunstündigen dokumentarischen Erstling West of the Tracks (2003) seinen Weltruf als Regisseur epischer Arbeiten. Heute gilt er als der wichtigste unabhängige Dokumentarfilmer Chinas. Für Mrs. Fang erhielt er den Goldenen Leoparden beim diesjährigen Festival in Locarno.
Info
Originaltitel: Fang Xiu Ying
Internationaler Titel: Mrs. Fang
Gattung: Dokumentarfilm
Sektion: Asia Express
Sprachfassung & Untertitel: Mandarin OF mit engl. UT
Regie: Wang Bing
Produktionsländer: Deutschland, Frankreich, Hongkong
Jahr der Produktion: 2017
Länge: 86 min
Produzent*innen: Pierre-Olivier Bardet, Yang Wang, Kong Lihong
Produktionsfirma: Idéale Audience, Wil Productions, All Ways Pictures, documenta 14
Kamera: Wang Bing, Shan Xiaohui, Ding Bihan
Schnitt: Wang Bing, Dominique Auvray
Szenenbild: Wu Shenfang, Zhu Zhu
Weltvertrieb: Ya Li, Anne-Sophie Lehec, Asian Shadows





