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Über seinen Helden, den 19-jährigen André (Lázaro Ramos), der in einem Copyshop jobbt, sagt Regisseur Jorge Furtado: "Er weiß ein bisschen über alles, aber nichts wirklich." Geld spielt eine Hauptrolle in diesem rasanten Filmexperiment, das sich gängigen Genres entzieht und ein modernes, eigenwilliges brasilianisches Kino dokumentiert. André liebt die Verkäuferin Silvia (Giovana Fázio), der er mit einem Teleskop hinterherspioniert. Um sie zu beeindrucken, will er in ihrem Laden etwas kaufen. Doch alles ist viel zu teuer... Furtado: "Die Geschichte folgt der eigenen Logik des Helden. Der Film ist eine Collage von Genres zwischen Komödie, Drama, Romanze und Tragödie. Es gibt viele Witze, ein komplettes Sonnett und ein paar Morde." Nebenbei wühlt der brasilianische Regisseur im Zitatenschatz und bringt Keith Haring, J. D. Salinger, Hemmingway, Andy Warhol und Shakespeare lässig unter. Furtado steht selbstbewusst dazu: "Wenn man einen kopiert, ist das ein Plagiat. Kopiert man 300, nennt man das Recherche."
Info
Originaltitel: O homem que copiava
Internationaler Titel: The Man Who Copied
Gattung: Spielfilm
Sektion: Hauptprogramm
Sprachfassung & Untertitel: Portugiesisch OF
Regie & Drehbuch: Jorge Furtado
Besetzung/Protagonist*innen: Lázaro Ramos, Leandra Leal, Luana Piovani, Pedro Cardoso
Produktionsländer: Brasilien
Jahr der Produktion: 2003
Länge: 123 min
Produzent*innen: Nora Goulart, Luciana Tomasi
Produktionsfirma: Casa De Cinema De Porto Alegre
Kamera: Alex Sernambi
Schnitt: Giba Assis Brasil
Musik: Leo Henkin
Szenenbild: Silvia Guerra
Weltvertrieb: Columbia Tristar/Buena Vista Filmes Do Brasil LTDA/Globo Filmes




