Inhalt
Wien 1945, das Ende des Zweiten Weltkrieges aus der Sicht der zehnjährigen Christine. Ausgebombt und vollkommen mittellos flüchtet sie mit ihrer Mutter in eine noble Villa in Neuwaldegg. Später stößt noch der Vater dazu, der von seiner Truppe desertiert ist. Gemeinsam sehnen sie das Kriegsende herbei. Nach der Kapitulation der Nazis quartieren sich Soldaten der Roten Armee im Haus ein. Alle fürchten sich vor den als unberechenbar geltenden Russen. Nur Christine nicht. Für sie ist die allgemeine Anarchie vor allem ein großes Abenteuer. Frech und neugierig erkundet sie ihre Umgebung und di eNeuankömmlinge – und findet in dem russischen Koch Cohn einen Freund. Maikäfer flieg ist die Verfilmung der autobiografischen Erinnerungen der Jugendbuchlegende Christine Nöstlinger und erzählt das Kriegsende mit der ganzen Komik und Skurrilität eines kindlichen Blicks
Regie
Mirjam Unger (*1970) studierte Regie an der Filmakademie Wien. Für ihren ersten Dokumentarfilm Vienna’s Lost Daughters (FILMFEST HAMBURG 007) wurde sie bei der Diagonale in Graz mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. 2013 zeigte FILMFEST HAMBURG hr Musikerinnen-Porträt Oh Yeah, She Performs!.
Info
Originaltitel: Maikäfer flieg
Internationaler Titel: Fly away home
Gattung: Spielfilm
Sektion: Eurovisuell
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch OF mit engl. UT
Regie: Mirjam Unger
Drehbuch: Sandra Bohle, Mirjam Unger
Besetzung/Protagonist*innen: Zita Gaier, Ursula Strauss, Gerald Votava, Konstantin Khabensky, Krista Stadler, Heinz Marecek, Paula Brunner, Bettina Mittendorfer, Lino Gaier, Denis Burgazliev, Ivan Shvedoff, Markus Schwärzer, Lissy Pernthaler, Hilde Dalik
Produktionsländer: Österreich
Jahr der Produktion: 2016
Länge: 109 min
Produzent*innen: Gabriele Kranzelbinder, Paolo Calamita
Produktionsfirma: KGP Kranzelbinder Gabriele Production
Kamera: Eva Testor
Schnitt: Niki Mossböck
Musik: Eva Jantschitsch
Szenenbild: Katharina Wöppermann
Weltvertrieb: Autlook Filmsales GmbH





