Inhalt
Ein Mann wacht am Totenbett seiner Frau. Er umsorgt sie und versucht, sie flüsternd zu beruhigen. Am frühen Morgen stirbt sie und mit ihr die Person, mit der er sein ganzes Leben verbracht hat. Von großem Schmerz erfüllt, sucht er Trost in praktischen Dingen. Er hebt das Grab aus und wäscht den Leichnam, doch die traditionellen Trauerrituale können nichts gegen die Dunkelheit ausrichten, die von ihm Besitz ergriffen hat. Der Mann reagiert mit einer Geste, die radikaler ist als der Tod. In langen präzisen Einstellungen und einer außergewöhnlichen Tonkomposition erzählt der Film die Geschichte eines emotionalen Erdbebens.
Regie
Pablo Lamar (*1984) ist gebürtiger Paraguayer und studierte Filmregie an der Universidad del Cine in Buenos Aires. Mit seinem Kurzfilm I Hear Your Scream (2008) war er für eine Reihe von internationalen Preisen nominiert. The Last Land ist sein erster Langfilm und gewann beim Internationalen Filmfest in Rotterdam einen Spezialpreis der Jury.
Info
Originaltitel: La última tierra
Internationaler Titel: Last Land
Gattung: Spielfilm
Sektion: Vitrina
Sprachfassung & Untertitel: no dialogue, -
Regie & Drehbuch: Pablo Lamar
Besetzung/Protagonist*innen: Ramón del Río, Vera Valdez Barreto
Produktionsländer: Chile, Paraguay, Katar, Niederlande
Jahr der Produktion: 2016
Länge: 77 min
Produzent*innen: Pablo Lamar, Wiebke Toppel, Ilse Hughan, Dominga Sotomayor
Produktionsfirma: Sapukai Cine, Fortuna Films, Cinestación (Omar Zúñiga
Kamera: Paolo Girón
Schnitt: Felipe Gálvez
Szenenbild: Carlo Spatuzza






