Inhalt
Der französische Regisseur Jean-Marie Straub hat seinen Kollegen Luc Moullet einmal als "einzig legitimen Erben von Jacques Tati und Luis Buñuel" bezeichnet. In seinem neuen Film beschäftigt sich der französische Nouvelle-Vague-Veteran und Filmkritiker der legendären Cahiers du cinema mit mysteriösen Mordfällen in seiner Heimatregion, den südlichen Alpen. Eine auf morbide Weise unterhaltsame Chronik, die wie eine Dokumentation daher kommt, in der Moullet einer höchst unterschiedlichen Auswahl blutiger Morde nachgeht. Es wird erschossen, erstochen, geopfert, zerstückelt. Moullets Analyse bleibt entschieden unwissenschaftlich. Mögliche Motive sind religiöse Kulte, die Einsamkeit aber ebenso Post-Tschernobyl-Strahlungen und die Tatsache, dass der Mörder einen Kropf hatte. Die US-Branchenbibel Variety schlussfolgerte, dass trotz der schönen Aufnahmen dieser Film "nicht gerade viel für den lokalen Tourismus tut".
Regie
LUC MOULLET, born in 1937, renowned French director, has directed 33 short and feature films, from"Brigitte and Brigitte" (1966) to "Land of Madness" (2008).
Info
Originaltitel: La terre de la folie
Internationaler Titel: Land of Madness
Gattung: Spielfilm
Sektion: Voilà!
Sprachfassung & Untertitel: Französisch OF
Regie & Drehbuch: Luc Moullet
Produktionsländer: Frankreich
Jahr der Produktion: 2009
Länge: 90 min
Produzent*innen: Serge Lalou, Françoise Buraux
Produktionsfirma: Les Films D`Ici - Richard Copans
Kamera: Pierre Stoeber
Schnitt: Anthony Verpoort
Musik: Olivier Schwob
Weltvertrieb: Doc & Film International






