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Iron Island

OT: Jazireh ahani

Mohammad Rasoulof | Iran 2005

Spielfilm | 90 min | FF2005

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Inhalt

Irgendwo im persischen Golf dümpelt ein leck geschlagener Frachter vor der Küste. Während der Kapitän noch versucht, den Schiffseigentümer zur Aufgabe des alten Tankers zu überreden, haben die ärmsten der Armen bereits das Boot okkupiert. Die "eiserne Insel" wird zum Mikrokosmos: Lehrer unterrichten, Beerdigungen und Hochzeiten finden statt, Kinder werden geboren. Einmal drängen sich die Schiffsbesetzer auf dem Oberdeck vor einem alten Fernseher und sehen "Titanic". Eine Szene, beispielhaft für den ironischen Unterton, mit dem Mohammad Rasoulof seine warmherzige Zeichnung von verlorenen Menschen unterfüttert. Denn trotz seiner Bewegungsunfähigkeit steuert der Tanker auf ein unvorhersehbares Schicksal zu. US- Branchenblatt "Variety" lobte: "Eine temporeiche Fabel voller origineller Figuren und höchst unterhaltsamer Momente, eine schneidende Allegorie auf den Iran."


Regie

MOHAMMAD RASOULOF (*1973) war bereits mit mehreren Filmen bei FILMFEST HAMBURG zu Gast, zuletzt 2017 mit "A Man of Integrity". Rasoulof wurde bereits mehrmals wegen seiner Regimekritik zu Haftstrafen verurteilt. Noch nie wurde einer seiner Filme im Iran offiziell gezeigt.

Info

Originaltitel: Jazireh ahani

Gattung: Spielfilm

Sektion: Hauptprogramm

Sprachfassung & Untertitel: Farsi OF

Regie & Drehbuch: Mohammad Rasoulof

Besetzung/Protagonist*innen: Ali Nasirian, Hossein Farzi-Zadeh, Neda Pakdaman

Produktionsländer: Iran

Jahr der Produktion: 2005

Länge: 90 min

Produzent*innen: Abolhasan Davoodi

Produktionsfirma: Mohammad Rasoulof Company


Kamera: Reza Jalali

Schnitt: Bahram Dehghani

Musik: Mohammad Reza Aligholi

Weltvertrieb: Sheherazad Media International