Inhalt
DOKUMENTARFILM Kunst oder Sachbeschädigung? Seit 1977 fordert der Sprayer von Zürich diese Frage heraus. Das feinfühlige Porträt zeigt Naegelis Vermächtnis und ist eine Hommage an den Utopisten. Seine Graffitis sind minimalistisch, doch von ästhetischer Wucht. Mit ihnen kritisierte Harald Naegeli in den 1970er Jahren das monotone Stadtbild Zürichs, aber auch die Politik und den Umgang mit der Umwelt. Er wurde verurteilt, saß im Gefängnis und lebte lange in Düsseldorf. Seit 2020 ist der 81-Jährige wieder in Zürich – und sprayte während des ersten Lockdowns über 50 »Totentänze«. Der Kanton verklagte ihn, die Stadt verlieh ihm den Großen Kunstpreis.
Regie
NATHALIE DAVID (*1963) studierte Kunst an der Villa Arson in Nizza und der HFBK in Hamburg. 2009 gründete sie Pitchoun Production und realisierte seitdem mehrere Kunstdokumentationen.
Info
Originaltitel: Harald Naegeli - Der Sprayer von Zürich
Internationaler Titel: Harald Naegeli - The Zurich Sprayer
Gattung: Dokumentarfilm
Sektion: Kaleidoskop
Sprachfassung & Untertitel: Swiss German, Deutsch OF mit deutschen UT
Regie: Nathalie David
Besetzung/Protagonist*innen: Harald Naegeli, Benjamin von Blomberg, Christoph Doswald, Regine Helbling, Markus Kägi, Corine Mauch, Pfarrer Christoph Sigrist, Susanne Stamm, Hans Martin Ulbrich, Mirjam Varadinis
Produktionsländer: Deutschland, Schweiz
Jahr der Produktion: 2021
Länge: 97 min
Produzent*innen: Peter Spoerri
Produktionsfirma: PS Film GmbH
Ton: Jean-Pierre Gerth, Julian Joseph, Kurt Human
Schnitt: Nathalie David, Andrew Bird
Musik: Andrina Bollinger, Sophie Hunger
Koproduktionsfirma: PITCHOUNPRODUCTION
Verleih in DE: missingFILMs





