Inhalt
ESSAY Nach über 20 Jahren kehrt Alexander Kluge auf die Kinoleinwand zurück. Sein fröhlicher Klagegesang verbindet die Slums von Manila mit Elvis Presley und King Kong. Wenn Heiner Müller über den Mond sinniert, Helge Schneider über die Orchestrierung des Alls und Peter Berling über den militärischen Nutzen von Löwen, befindet man sich mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Film von Alexander Kluge. Er verknüpft, so assoziativ wie spielerisch, den G20-Gipfel mit dem Zirkus, elektrischen Elefanten und blauen Monden. Der Film entstand in Kooperation mit dem philippinischen Kino-Rebell Khavn, Ausschnitte aus seinem Film "Alipato – The Very Brief Life of an Ember" geben den Sound des Essays vor.
Regie
ALEXANDER KLUGE (*1932) ist Jurist, Autor und einer der zentralen Regisseure der Bundesrepublik. Er gewann Silberne und Goldene Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig, kollaborierte mit Adorno, Lang und Fassbinder – und nun mit Khavn.
Info
Originaltitel: Happy Lamento
Internationaler Titel: Happy Lamento
Gattung: Hybride Form
Sektion: Große Freiheit
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch, Tagalog OF mit engl. UT
Regie: Khavn De La Cruz, Alexander Kluge
Besetzung/Protagonist*innen: Helge Schneider, Heiner Müller, Galina Antoschewskaja, Peter Berling
Produktionsländer: Deutschland
Jahr der Produktion: 2018
Länge: 90 min
Produzent*innen: Stephan Holl, Alexander Kluge
Produktionsfirma: Kairos Film
Kamera: Thomas Willke, Albert Banzon, Thomas Mauch, Erich Harandt
Schnitt: Stephan Holl, Andreas Kern, Kajetan Forster, Roland Forstner, Toni Werner
Musik: Khavn De La Cruz
Weltvertrieb: Stephan Holl, Rapid Eye Movies GmbH
Verleih in DE: Rapid Eye Movies GmbH






