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Mit Filmen wie "East Palace, West Palace" (1996) oder seinem Debütfilm "Mother" (1991) stellte der chinesische Regisseur Zhang Yuan sein Faible für einen realistischen, beinahe dokumentarischen Stil unter Beweis. Die große Überraschung bei "Green Tea": Zhang Yuang zeigt sich als eleganter Erzähler federleichter Szenen des Geschlechterkampfes. Heldin seiner "Passen Männer und Frauen eigentlich zusammen?"-Studie ist die abergläubische Studentin Wu Fong (Zhao Wei aus "Shaolin Soccer"), die bei jedem ersten Rendezvous mit einem Mann aus dessen Teeblättern liest. Der zynische Macho Chen (Jiang Wen) macht ihr einen Strich durch die Rechnung: Er ist Kaffeetrinker. Trotzdem kommt es zu einer Annäherung. Doch dann lernt Chen die verführerische Langlang (Zhao Wei in einer Doppelrolle) kennen. Zhangs Komplize beim intergeschlechtlichen Teeblätter-Lesen ist Wong Kar Wais legendärer Kameramann Christopher Doyle. Er leuchtet Zhangs frische, intime und mitunter heiterer Szenerie perfekt aus und fängt die Geschichte in atemberaubend klaren Bildern ein. Auch ein Tässchen Tee?
Info
Originaltitel: Lu cha
Internationaler Titel: Green Tea
Gattung: Spielfilm
Sektion: Hauptprogramm
Sprachfassung & Untertitel: Mandarin, Chinesisch OF
Regie: Zhang Yuan
Drehbuch: Jin Renshun, Zhang Yuan
Besetzung/Protagonist*innen: Jiang Wen, Zhao Wei, Wang Haizhen, Fang Lijun
Produktionsländer: China
Jahr der Produktion: 2003
Länge: 89 min
Produzent*innen: Dong Ping
Produktionsfirma: Asian Union Film & Media
Kamera: Christopher Doyle
Schnitt: Wu Yixiang
Musik: Su Cong
Weltvertrieb: Asian Union Film & Media




