Inhalt
Ende 2013 überlagerten sich in Hamburg drei große Konflikte: der Kampf um das autonome Zentrum Rote Flora, die Auseinandersetzungen um das Bleiberecht der Lampedusa-Flüchtlinge und der Protest gegen den Abriss der Esso-Hochhäuser. Als die Polizei kurz vor Weihnachten gewaltsam eine Demonstration auflöste, eskalierte die Situation. Die Polizei richtete so genannte "Gefahrengebiete" ein, Aktivisten im besonders vom restrik¬tiven Vorgehen der Ordnungsbehörden betroffenen Stadtteil St. Pauli machten daraufhin die Klobürste zum Protestsymbol und riefen zur Kissenschlacht auf der Reeperbahn auf. Gefah¬rengebiete & andere Hamburgensien ist die essayistische Chronik eines heißen Winters, der noch bis in die Gegenwart hinein seine Spuren in der Stadt hinterlassen hat.
Regie
RASMUS GERLACH (*1963) studierte visuelle Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. FILMFEST HAMBURG zeigte bereits mehrfach Filme von ihm, zuletzt Gefahrengebiete & andere Hamburgensien (2015), Timewings (2016) und Der Gipfel – Performing G20 (2017).
Info
Originaltitel: Gefahrengebiete & andere Hamburgensien
Internationaler Titel: Danger Zones & other Hamburgensien
Gattung: Dokumentarfilm
Sektion: Hamburger Filmschau
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch OF mit deutschen UT
Regie & Drehbuch: Rasmus Gerlach
Produktionsländer: Deutschland
Jahr der Produktion: 2015
Länge: 67 min
Produzent*innen: Rasmus Gerlach
Produktionsfirma: Moonlightmovies Rasmus Gerlach
Kamera: Ben Tepfer, Paul Kulms, Rasmus Gerlach
Schnitt: Elisabeth Hirsch
Musik: Hanne Darboven
Verleih in DE: Kinoki GmbH







