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Engelein

OT: Engelein

Urban Gad | Deutschland 1913

Spielfilm | 1617 min | FF2003

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Inhalt

Asta Nielsens Verwandlungskunst und -leidenschaft war legendär. Mit "Engelein" (1913) erfüllte Ehemann und Regisseur Urban Gad den lang gehegten Wunsch der 30-Jährigen nach einem Stoff mit einer Kinderrolle für sie. Im Mittelpunkt steht die 17-jährige Jesta (Nielsen), die einem schwerreichen, sittenstrengen Onkel (Max Landa) aus Amerika vorspielen muss, sie sei zwölf. Denn Onkelchen würde sie sofort enterben, käme heraus, dass sie bereits fünf Jahre vor der Hochzeit der Eltern geboren wurde. Zu allem Unglück ist der Onkel so attraktiv, dass Jesta sich in ihn verliebt... Auch bei "Engelein" hatte Asta Nielsen mit der allgegenwärtigen Zensur zu kämpfen. Sie erinnert sich: "An einer Stelle hatten die Herren Zensoren mein Strumpfband zu sehen bekommen: Hellauf loderte die sittliche Entrüstung. Als sich gar noch herausstellte, dass ich ein uneheliches Kind spielte, war das Maß voll. Der Film wurde verboten. Nach dreitägigem Kampf wurde er schließlich wieder freigegeben. Aber für Jugendliche blieb das Verbot aufrecht." Der Rezensent Dr. Alexander Elster aus Jena lobte "Engelein" in Heft 8 (1913/14) der Fachzeitschrift "Bild und Film": "Vielfach hat der Humor hier einen satirischen und grotesken Einschlag und ist von der allerdings seltenen Art, dass sowohl der Feinschmecker wie das breite Publikum darüber lachen." Der Film war so erfolgreich, dass 1914 das Sequel "Engeleins Hochzeit" folgte.

Info

Originaltitel: Engelein

Gattung: Spielfilm

Sektion: Hommage Asta Nielsen

Sprachfassung & Untertitel: Deutsch, - OF

Regie & Drehbuch: Urban Gad

Besetzung/Protagonist*innen: Asta Nielsen, Max Landa, Alfred Kühne, Fred Immler

Produktionsländer: Deutschland

Jahr der Produktion: 1913

Länge: 1617 min

Produktionsfirma: Projektions-AG Union


Kamera: Karl Freund, Axel Graatkjaer

Szenenbild: Fritz Seyffert