Inhalt
Eine Ode an das Leben, die Liebe und die Familie. Allerdings ganz anders, als man das sonst im Kino kennt. Denn die "Familie" besteht aus dem schwulen Koch Bobby (Colin Farrell aus "Nicht auflegen!"), dem Journalisten Jonathan (Dallas Roberts) und ihrer Freundin Clare (Robin Wright Penn). Und das ist nicht das Personal einer lustigen Dreiecksgeschichte. Im Gegenteil. Nach dem Roman von Pulitzer-Preisträger Michael Cunningham ("The Hours") inszeniert Broadway-Regisseur Michael Mayer seinen Debütfilm (Europapremiere auf dem Filmfestival Venedig) als vielschichtiges, melancholisches Gefühlsdrama. "Es geht um den Unterschied zwischen dem, was wir uns vorstellen können, und dem, was wir tatsächlich schaffen", sagt irgendjemand einmal. Der Film geht zurück in die 70er Jahre, als Bobby Waise wird und zu Jonathan und seiner Mutter (grandios: Sissy Spacek) zieht. Obwohl die Beziehung der Jungen zwischen Liebe und Freundschaft im Mittelpunkt des bildgewaltigen Epos steht, verleihen die Frauenfiguren dem Film eine besondere Tiefe.
Regie
Michael Mayer (*1973) wurde in Israel geboren, ging in die USA und studierte an der University of Southern California in Los Angeles, wo er auch heute lebt und arbeitet. Out in the Dark ist sein Langfilmdebüt.
Info
Originaltitel: A Home at the End of the World
Internationaler Titel: A Home at the End of the World
Gattung: Spielfilm
Sektion: Hauptprogramm
Sprachfassung & Untertitel: Englisch OF
Regie: Michael Mayer
Drehbuch: Michael Cunningham
Besetzung/Protagonist*innen: Colin Farrel, Robin Wright Penn, Dallas Roberts
Produktionsländer: USA
Jahr der Produktion: 2004
Länge: 96 min
Produzent*innen: Tom Hulce, Christine Vachon
Produktionsfirma: Killer Films, John Wells
Kamera: Enrique Chediak
Schnitt: Lee Percy, Andrew Marcus
Musik: Duncan Sheik
Szenenbild: Michael Shaw
Weltvertrieb: Pandora Filmproduktion
Verleih in DE: Solo Film Verleih GmbH




