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Doch das Böse gibt es nicht

OT: Sheytan vojud nadarad

Mohammad Rasoulof | Tschechien, Iran, Deutschland 2020

Spielfilm | 150 min | FF2020

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Inhalt

Nur in China werden weltweit mehr Menschen hingerichtet als im Iran. In vier eindrücklichen Episoden erzählt Mohammad Rasoulof von Menschen, die Teil des Tötungssystems sind. Der Film gewann den Goldenen Bären in Berlin. Sie sind vorbildliche Ehemänner und Väter, junge Wehrpflichtige und Soldaten – und Exekutoren des staatlich sanktionierten Tötens im Iran. Ein Knopfdruck genügt, um einem anderen Menschen das Leben zu nehmen. Ihre Arbeit belastet das Gewissen und die sozialen Beziehungen von Heshmat, Pouya, Javad und Bahram schwer. Aber können sie Nein sagen, ohne selbst Opfer des Repressionsapparats zu werden? Doch das Böse gibt es nicht stellt die Frage, ob es wirklich nur die Wahl zwischen Widerstand und Überleben gibt.


Regie

MOHAMMAD RASOULOF (*1973) war bereits mit mehreren Filmen bei FILMFEST HAMBURG zu Gast, zuletzt 2017 mit A Man of Integrity. Rasoulof wurde bereits mehrmals wegen seiner Regimekritik zu Haftstrafen verurteilt. Noch nie wurde einer seiner Filme im Iran offiziell gezeigt.

Info

Originaltitel: Sheytan vojud nadarad

Internationaler Titel: There Is No Evil

Gattung: Spielfilm

Sektion: Kaleidoskop

Sprachfassung & Untertitel: Farsi OF mit deutschen UT

Regie & Drehbuch: Mohammad Rasoulof

Besetzung/Protagonist*innen: Ehsan Mirhosseini, Shaghayegh Shourian, Kaveh Ahangar, Alireza Zareparast, Salar Khamseh, Darya Moghbeli, Mahtab Servati, Mohammad Valizadegan, Mohammad Seddighimehr, Jila Shahi, Baran Rasoulof

Produktionsländer: Tschechien, Iran, Deutschland

Jahr der Produktion: 2020

Länge: 150 min

Produzent*innen: Mohammad Rasoulof, Kaveh Farnam, Farzad Pak

Produktionsfirma: Cosmopol Film, Europe Media Nest, Filminiran - PakFilm


Kamera: Ashkan Ashkani

Ton: Hasan Shabankareh

Schnitt: Mohammadreza Muini, Meysam Muini

Musik: Amir Molookpour

Szenenbild: Saeed Asadi

Kostümbild: Afsaneh Sarfejo

Weltvertrieb: Films Boutique

Verleih in DE: Patrick Horn, Grandfilm Verleih