Inhalt
Bitterfeld, DDR, Frühjahr 1989. Chemiearbeiterin Gisela (Astrid Meyerfeldt), drei Kinder von drei Männern, ein Ex-Freund (Oliver Korittke) und eine Freundin auf dem Sprung "nach’m Westen" lässt sich nicht hängen: Sie will aus der drögen Feier zum internationalen Frauentag am 8. März (Polit-Reden, Kaffee und Kuchen) eine Miss-Wahl machen. Die Kolleginnen Marlen (Doreen Jacobi), Sylvie (Karoline Schuch) und Jutta (Ramona Kunze-Libnow) sind begeistert. Gewerkschaft, Kulturausschuss, Partei laufen Amok: "Provokation mit West-Flair!" Nur in Pastor Stefan (Hannes Jaenicke) findet Gisela einen Helfer wider Willen. Und so pellen sich am Frauentag doch die Schönsten aus Bitterfeld aus ihren ideologisch engen Blaumännern... "Wird es Granada bei Nacht oder nur Bitterfeld sein?", prüfte schon Hilde Knef in ihrer legendären Cole-Porter-Interpretation eine Liebe. Wie viel Granada-Potenzial Bitterfeld hat, zeigt diese mitreißende Komödie im Ostalgie-Look, mit leichter Hand von Matthias Tiefenbacher nach dem grandios originellen Drehbuch von Regine Kühn, Andreas Klich und Tobias Saalfeld inszeniert.
Regie
MATTHIAS TIEFENBACHER (*1962) ist Theater- und Filmregisseur. Mit Wenn Frauen ausziehen ist er bereits zum vierten Mal Gast bei FILMFEST HAMBURG (2003: Die Schönste aus Bitterfeld, 2008: Stille Post, 2012: Gestern waren wir Fremde).
Info
Originaltitel: Die Schönste aus Bitterfeld
Internationaler Titel: Die Schönste aus Bitterfeld
Gattung: Spielfilm
Sektion: TV Spielfilme im Kino
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch OF
Regie: Matthias Tiefenbacher
Drehbuch: Regine Kühn, Andreas Klich
Besetzung/Protagonist*innen: Astrid Meyerfeldt, Doreen Jacobi, Oliver Korittke, Hannes Jaenicke
Produktionsländer: Deutschland
Jahr der Produktion: 2003
Länge: 90 min
Produzent*innen: Stefan Jakob, Juliane Thevissen
Produktionsfirma: RheinFilm TV und Medienproduktionsgesellschaft
Kamera: Joachim Jung
Schnitt: Vera van Appeldorn
Musik: Andreas Schilling
Szenenbild: Eckhard Wolf
Verleih in DE: WDR




