Inhalt
Trashig, topbesetzt und mit dem Soundtrack des noch jungen Jean-Michel Jarre: Das utopische Endzeit-Drama feierte seine Premiere bei der Hamburger Filmschau 1979. Der Kultfilm wurde anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums aufwändig restauriert. Eine gefährliche Seuche bricht in Hamburg aus. Wer sich infiziert, verfällt dem Wahnsinn und stirbt schließlich. Die Behörden reagieren panisch und mit sinnlosen Notstandsmaßnahmen auf die Krankheit. In einem Quarantänelager lernen sich ein Arzt (Helmut Griem), eine junge Frau (Carline Seiser), ein Würstchenverkäufer (Ulrich Wildgruber) und ein anarchistischer Rollstuhlfahrer (Fernando Arrabal) kennen. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht. Die kleine Gruppe will sich nach Süden absetzen, doch ihre Reise wird zu einer chaotischen Odyssee durch Deutschland.
Regie
PETER FLEISCHMANN (*1937) drehte 1969 mit der Kinoadaption des Theaterstücks »Jagdszenen aus Niederbayern« seinen ersten langen Spielfilm. Im selben Jahr gründete er zusammen mit Volker Schlöndorff die Produktionsfirma Hallelujah Film. 2008 erschien sein Roman »Die Zukunftsangst der Deutschen«.
Info
Originaltitel: Die Hamburger Krankheit
Internationaler Titel: Die Hamburger Krankheit
Gattung: Spielfilm
Sektion: Hamburger Filmschau
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch OF
Regie: Peter Fleischmann
Drehbuch: Peter Fleischmann, Roland Topor, Otto Jägersberg
Besetzung/Protagonist*innen: Helmut Griem, Carline Seiser, Ulrich Wildgruber, Fernando Arrabal, Rainer Langhans, Tilo Prückner, Romy Haag, Evelyn Künneke, Leopold Hainisch, Rosel Zech, Peter von Zahn, Friedrich Hartau
Produktionsländer: Deutschland
Jahr der Produktion: 1979
Länge: 117 min
Produzent*innen: Peter Fleischmann
Produktionsfirma: Hallelujah-Film, Terra-Filmkunst, Coleidon-Film, Bioskop-Film, ZDF Enterprises, Société Nouvelle de Doublage
Kamera: Colin Mounier
Schnitt: Susan Zinowsky
Musik: Jean Michel Jarre







