Inhalt
Am Anfang steht eine schöne Familienfassade: Der Geburtstag des Vaters wird gefeiert, die Gäste reden, tanzen, sind ausgelassen. Doch für den Sohn Markus (Andreas Döhler) ist es der Beginn einer Existenzkrise. Als sein eigener Sohn vom gemeinsamen Toilettengang mit der Großmutter (Katrin Pollitt) mit einer kleinen Schnittwunde zurückkommt, tauchen aus dem Nichts Erinnerungen an seine eigene Kindheit auf – als er von seiner Mutter missbraucht wurde. Markus und seine Frau (Jessica Schwarz) sehen sich mit einer undenkbaren Wahrheit konfrontiert, die ihre Lebensgrundlage zu zerreißen droht. Nüchtern, präzise und damit umso eindrücklicher erzählt der Film von einem selten behandelten Tabu.
Regie
Florian Eichinger (*1971) arbeitete als TV-Redakteur. Sein erster Kurzfilm Der letzte Geselle wurde 2003 mit dem Murnau-Kurzfilmpreis ausgezeichnet. Die Hände meiner Mutter ist nach Bergfest (2008) und Nordstrand (2013, FILMFEST HAMBURG) der dritte Teil einer thematischen Trilogie über Gewalt in der Familie.
Info
Originaltitel: Die Hände meiner Mutter
Internationaler Titel: Hands of a Mother
Gattung: Spielfilm
Sektion: HH Filmschau
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch OF mit engl. UT
Regie & Drehbuch: Florian Eichinger
Besetzung/Protagonist*innen: Andreas Döhler, Jessica Schwarz, Katrin Pollitt, Heiko Pinkowski, Katharina Behrens, Sebastian Fräsdorf
Produktionsländer: Deutschland
Jahr der Produktion: 2016
Länge: 106 min
Produzent*innen: Cord Lappe, Mike Beilfuß, Florian Eichinger, Matthias Greving
Produktionsfirma: Kinescope Film Produktion, Bergfilm Produktion, ZDF Das Kleine Fernsehspiel.
Kamera: Timo Schwarz
Schnitt: Jan Gerold
Musik: André Feldhaus
Szenenbild: Tamo Kunz
Weltvertrieb: Media Luna New Films UG
Verleih in DE: Madlen Brückner, farbfilm Verleih






