Inhalt
Albert ist auf einem abgelegenen Bergbauernhof in Südtirol aufgewachsen. Auf Betreiben seiner Mutter, die ihrem Sohn die Einsamkeit auf dem Berg ersparen will, ist er vor einigen Jahren ins Tal abgewandert und arbeitet dort in einem Marmorbruch. Nur schwer findet der introvertierte junge Mann Anschluss, er muss das Leben in Gesellschaft erst lernen. Als der Vater verunglückt, verheimlicht ihm die Mutter dessen Tod, weil sie fürchtet, Albert würde sofort wieder seine Sachen packen und nach Hause zurückkehren. Doch die alleinige Arbeit auf dem Hof ist zu hart für die alte Frau. Gerade, als Albert sich im Tal einzuleben beginnt und sich in eine Frau verliebt, sagt sie ihm die Wahrheit. Albert steht vor einer für ihn und seine Mutter existentiellen Entscheidung. Mit imposanten Bildern beschreibt das Bergdrama eine archaische Welt, in der Mensch und Natur in enger Koexistenz leben.
Regie
Ronny Trocker (*1978) ist gebürtiger Südtiroler und arbeitete mehrere Jahre als Toningenieur in Berlin. 2004 zog er nach Argentinien und studierte Kino an der Universidad del Cine in Buenos Aires. Die Einsiedler ist sein Langfilmdebüt.
Info
Originaltitel: Die Einsiedler
Gattung: Spielfilm
Sektion: Freihafen
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch OF mit engl. UT
Regie: Ronny Trocker
Drehbuch: Ronny Trocker, Rolando Grumt-Suarez
Besetzung/Protagonist*innen: Ingrid Burkhard, Andreas Lust, Orsi Tóth, Hannes Perkmann, Georg Kaser
Produktionsländer: Österreich, Deutschland
Jahr der Produktion: 2016
Länge: 110 min
Produzent*innen: Paul Zischler, Susanne Mann
Produktionsfirma: zischlermann filmproduktion GmbH
Kamera: Klemens Hufnagl
Schnitt: Julia Drack
Szenenbild: Stefan Oppenländer
Weltvertrieb: Cercamon






