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Seit 40 Jahren arbeitet Esfandiar (Abbas Esfandiari) als Leichenwäscher in der zentraliranischen Stadt Sedeh. Dort stehen neben Grabmälern aus dem 12. Jahrhundert neue, die an die Märtyrer des Iran-Irak-Kriegs erinnern. Unbeeindruckt von Zeit und Veränderungen übt Esfandiari seine Tätigkeit aus. Doch eines Tages fühlt er sich bei der Vorbereitung einer Beerdigung plötzlich krank. Zum ersten Mal beschäftigt er sich mit dem eigenen Tod. Dokumentation und Fiktion vermischen sich auf wundersame Weise in diesem poetischen Spielfilmdebüt (Besondere Erwähnung bei der camera d’or, Cannes 2004) von Mohsen Amiryoussefi . Nicht nur, weil Esfandiari auf einem alten Schwarzweiß-Fernseher einen Film über europäische Beerdigungen sieht, den Regisseur Amiryoussefi in Paris gedreht hat, sondern weil alle Figuren von (grandiosen) Laienschauspielern aus Sedeh gespielt werden. Sie spielen quasi aus ihrem eigenen Leben heraus. Ein besonderer, ein zauberisch-heiterer Film über Leben und Tod. Nominiert für den Preis der Hamburger Filmkritik!
Info
Originaltitel: Khab E Talkh
Internationaler Titel: Bitter Dream
Gattung: Spielfilm
Sektion: Hauptprogramm
Sprachfassung & Untertitel: Persisch, Farsi OF
Regie & Drehbuch: Mohsen Amiryoussefi
Besetzung/Protagonist*innen: Abbas Esfandiari, Delbar Ghasri, Mohsen Rahimi, Safar-Ali Safari
Produktionsländer: Iran
Jahr der Produktion: 2004
Länge: 87 min
Produzent*innen: Rouhollah Baradari, Mohsen Amiryoussefi
Produktionsfirma: Touba Films
Kamera: Bayram Fazli
Schnitt: Mohsen Amiryoussefi
Weltvertrieb: Nasrine Médard de Chardon, Dream Lab




