Inhalt
Wenn wilde Tiere ausgestellt und zum Bild werden: in einem Zeichenkurs für Studenten, in der Werkstatt eines Tierpräparators, in einem Safaripark in Québec. Bestiaire ist kein klassischer Tier- oder Zoofilm. Er ist eine visuell herausragende Studie über die domestizierte Wildnis und unser Verhältnis dazu. Regisseur Denis Côté hält seine Beobachtungen der Tiere und ihrer Umgebung meist von einem festen Kamerastandpunkt aus fest. Er kommentiert und wertet nicht, sondern wirft die Betrachter auf ihre eigenen Wahrnehmungsmuster zurück und ihren Reflex, Narrationen in Handlungen hineinzulesen, wo keine Narrationen sind. Ein Film über die Fremdheit der wilden Kreatur und unsere Strategien dagegen.
Regie
DENIS CÔTÉ (*1973) ist eine der interessantesten Stimmen der kanadischen Regieszene im Dokumentar- und Spielfilmbereich. Bei FILMFEST HAMBURG war er mit All That She Wants (2008), Carcasse (2009), Curling (2010), Bestiaire (2012) und A Skin So Soft (2017) zu Gast.
Info
Originaltitel: Bestiaire
Internationaler Titel: Bestiaire
Gattung: Dokumentarfilm
Sektion: Quebéc Deluxe
Sprachfassung & Untertitel: no dialogue, - OF
Regie & Drehbuch: Denis Côté
Produktionsländer: Frankreich, Kanada
Jahr der Produktion: 2012
Länge: 72 min
Produzent*innen: Denis Côté, Sylvain Corbeil
Produktionsfirma: Metafilms
Kamera: Vincent Biron
Schnitt: Nicolas Roy
Musik: No Music
Weltvertrieb: FiGa Films
Verleih in DE: Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.







