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AELITA

OT: AELITA

Yakov Protasanov | Deutschland, Polen 1924

Spielfilm | 113 min | FFHH 2026

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Synopse

FilmFest Hamburg präsentiert den Science Fiction-Klassiker Aelita (UdSSR, 1924) mit einem live gespielten Soundtrack der finnischen Rockband Cleaning Women im KNUST Hamburg

Waschmaschinentrommeln, Plastikbehälter und selbst gebaute Instrumente treffen auf futuristisches Stummfilmkino: Am 29. September 2026 begleitet die finnische Rockband Cleaning Women im KNUST Hamburg den sowjetischen Science-Fiction-Klassiker Aelita (R: Jaków Protasanow) mit einem eigenen Live-Soundtrack. FilmFest Hamburg präsentiert das Filmkonzert mit Unterstützung von ARTE im Rahmen seiner diesjährigen Festivalausgabe. 

Für die Live-Begleitung treten Risto Puurunen, Tero Vanttinen und Timo Kinnunen von Cleaning Women vor der Leinwand auf. In extravaganten Bühnenoutfits, die an das deutsche Kabarett der 1920er-Jahre und das expressionistische Kino der Weimarer Republik erinnern, erschaffen die drei Musiker einen pulsierenden, zwischen Techno und Avantgarde-Disco angesiedeltem Soundtrack, der Industrierock, europäische Volksmusik und moderne Tanzrhythmen verbindet. 

Auch ihr Instrumentarium ist außergewöhnlich: Neben selbst gebauten Gitarren kommen umgebaute Wäscheständer und mit Paketklebeband bespannte Waschmaschinentrommeln zum Einsatz. Aus Alltagsgegenständen produzieren Cleaning Women eine Klangwelt, die den Filmklassiker musikalisch ins Heute übersetzt. 

Moskau, 1921: Rätselhafte Funksignale aus dem All lassen den jungen Ingenieur Loss (Nikolai Zereteli) von einer Reise zum Mars träumen. Zunehmend verschwimmen die Grenzen zwischen seinem Alltag in der jungen Sowjetunion und der fantastischen Vorstellung einer fremden Zivilisation auf dem Mars. Auf dem roten Planeten herrscht Königin Aelita (Julija Solnzewa), die sehnsüchtig auf ihn wartet. Ihre Begegnung entfacht nicht nur eine große Liebe, sondern auch eine Revolution. 

Mit seinen geometrischen Kulissen und avantgardistischen Kostümen schrieb Aelita Filmgeschichte. Die von der Künstlerin und Bühnenbildnerin Alexandra Exter entworfenen Marswelten prägen bis heute die Bildsprache des Science-Fiction-Kinos. Die roboterhaft anmutenden Figuren, monumentalen Räume und konstruktivistischen Formen machen den Film zu einem wegweisenden Beispiel der sowjetischen Filmavantgarde. 

Vorstellungen

29.09.2026     20:30 Uhr

Knust

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Info

Originaltitel: AELITA

Internationaler Titel: AELITA

Gattung: Spielfilm

Sektion: Spezial

Sprachfassung & Untertitel: - ohne Dialog

Regie: Yakov Protasanov

Drehbuch: Aleksei Fajko, Fyodor Otsep, Aleksei Tolstoy

Besetzung/Protagonist*innen: Nikolai Zeretelli, Konstantin Eggert, Valentina Kuindshi, Nikolai Batalow, Vera Orlowa

Produktionsländer: Deutschland, Polen

Jahr der Produktion: 1924

Länge: 113 min



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