Inhalt
Auf der Berlinale 2002 erhielt "Wesh Wesh" von Rabah Ameur-Zaïmeche den Wolfgang-Staudte-Preis für den besten Film des "Internationalen F orums des Jungen Films". Stand damals das Leben von Ausländern im Spannungsfeld von Ghettos und Gewalt im Vordergrund, geht es in "Adhen" um die Konfrontation von modernem Kapitalismus und traditioneller Religion. Ameur-Zaïmeche spielt Mao, den Besitzer einer Paletten-Fabrik aus einer Industriezone vor den Toren von Paris. Um die Verbindung zwischen Arbeit und der Hingabe an Allah zu betonen, will Mao eine Moschee für seine Angestellten errichten. Doch trotz der gemeinsamen Religion gibt es zwischen den arabischen Arbeitern große kulturelle und regionale Unterschiede, die mitunter in offener Gewalt eskalieren.
Regie
RABAH AMEUR-ZAÏMECHE (*1966) wuchs in Frankreich auf. Er studierte Geisteswissenschaften und gründete 1999 eine eigene Produktionsfirma. Als Regisseur hat er bereits sechs Filme realisiert, in denen er zum Teil auch selbst mitspielte.
Info
Originaltitel: Dernier maquis
Internationaler Titel: Adhen
Gattung: Spielfilm
Sektion: Voila!
Sprachfassung & Untertitel: Französisch OF
Regie: Rabah Ameur-Zaïmeche
Drehbuch: Rabah Ameur-Zaïmeche, Louise Thermès
Besetzung/Protagonist*innen: Salim Ameur-Zaïmeche, Abel Jafri, Sylvain Roume, Christian Milia-Darmezin
Produktionsländer: Algerien, Frankreich
Jahr der Produktion: 2008
Länge: 93 min
Produzent*innen: Rabah Ameur-Zaïmeche, Clément Duboin
Produktionsfirma: Sarrazink productions
Kamera: Irina Lubtchansky
Schnitt: Nicolas Bancilhon
Musik: Sylvain Rifflet
Szenenbild: François Musquet, Patrick Horel
Weltvertrieb: Umedia




