Inhalt
Vier Jahre Arbeit, eine Wohnung, die zum Set wurde, Bankkredite und Schulden bei Freunden, drei gescheiterte Beziehungen: Der israelische Nachwuchsregisseur Itai Lev setzte alles ein, um seinen Debütfilm zu machen. Herausgekommen ist ein Kinokleinod, das die Kritik zwischen "Tarantino light, Jarmusch und Mamet" (Time Out) ansiedelt. Schauplatz Tel Aviv: Ein Detective ist haarscharf davor, einen Zuhälter/Drogendealer zu fassen. Der sorgt jedoch dafür, dass der Detective freigestellt wird – angeblich, weil er zwei Mädchen des Zuhälters sexuell belästigt hat. Dann gibt es noch die traurigste Barfrau der Stadt, die sich von ihrem Freund trennt, weil der einen Film über ihr Leben drehen will. Nur ein fünfminütiger Spaziergang trennt Polizisten von Kriminellen, Feinde von Geliebten, ein Happy End von einer aussichtslosen Tragödie. In wunderschönen Schwarzweißbildern erzählt Lev von Liebe, Vertrauen, Grausamkeit, Betrug: Ein melancholisch-polemischer Spiegel der zerrissenen israelischen Gesellschaft auf dem Weg zu sich selbst.
Info
Originaltitel: Chamesh Dakot Be-Halicha
Internationaler Titel: A Five Minute Walk
Gattung: Spielfilm
Sektion: Hauptprogramm
Sprachfassung & Untertitel: Hebräisch OF
Regie & Drehbuch: Itai Lev
Besetzung/Protagonist*innen: Sharon Alexander, Tal Cahana, Adam Horowitz, Rinan Chaim
Produktionsländer: Israel
Jahr der Produktion: 2003
Länge: 85 min
Produzent*innen: Itai Lev
Produktionsfirma: Independent - Itai Lev
Kamera: Asaf Sudri
Schnitt: Shimrit Ronen
Musik: Rea Mochiach
Weltvertrieb: Transfax Films Production




