Synopse
In Hamburg ist sie kaum noch wegzudenken - die Hamburger Tafel. Man sieht sie täglich, die weißen Sprinter, die durch die Stadt kreisen. Die Lebensmittel einsammeln und wieder abgeben, an den Steuern und auf den Beifahrerplätzen Ehrenamtliche. Genauso wenig aus Hamburg wegzudenken ist Annemarie "Ami" Dose. Die Dame, die nach Jahrzehnten als Hausfrau und Mutter die Hamburger Tafel gründete und zu einem Verein wachsen ließ, der schnell Vorbild für das "Phänomen Tafel" in ganz Deutschland wurde. Mit 66 Jahren, ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes, schritt Ami in das Büro der Hinz und Kunzt mit einer Idee - sie wollte eine Tafel gründen. Dass aus dieser Idee einmal ein Verein werden sollte, der jede Woche 20.000 Menschen versorgt, hätte sie sich wohl ebenso wenig vorstellen können, wie dass sie eines Tages das Bundesverdienstkreuz überreicht bekommen würde. Anlässlich der 25-Jahrfeier der Hamburger Tafel im November 2019, verfolgt dieser Film die Spuren eines Lebens, das viele Menschen inspiriert hat. Zusammen mit Familie und Freunden wird das Bild einer Frau nachgezeichnet, die statt Rente und ruhigen Lebensabend sich entschied, eine Stadt zu verändern
Regie
JANA STÜVEN (*1992) studied media and communication sciences and has been part of the Hamburg media collective Studio 17 since 2018. Ami is her first film.
Info
Original Title: Ami
International Title: Ami
Category: Documentary feature
Section: Hamburger Filmschau
Version & Subtitles: German OV
Director: Jana Stüven
Production country: Germany
Year of Production: 2019
Length: 79 min
Producer: Jana Stüven
Cinematography: Johannes Schmidt
Editor: Jana Stüven
Music: Christian Jahnke





