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Januarstarts

Politisches Kino, Identitätssuche und zwischenmenschliche Nähe: Vier Filme aus dem Programm von FILMFEST HAMBURG starten im Januar 2026 im Kino.

 

Mit Ein einfacher Unfall legt der iranische Regisseur Jafar Panahi einen ebenso kompromisslosen wie spannenden neuen Film vor. Was als beiläufige Begegnung beginnt, entwickelt sich zu einem moralisch aufgeladenen Thriller über Erinnerung, Schuld und Vergeltung. Vahid, ein Automechaniker, glaubt in einem Kunden einen Mann wiederzuerkennen, der ihn einst im Gefängnis gefoltert hat. Gemeinsam mit anderen ehemaligen Häftlingen entführt er ihn, um Gewissheit zu erlangen – doch Zweifel bleiben: Ist der Mann wirklich der Täter? Ein einfacher Unfall startet am 8. Januar in den Kinos. (MUBI Deutschland GmbH.)

 

Ebenfalls am 8. Januar startet Rental Family in den Kinos. In ihrem neuen Film erzählt die Regisseurin Hikari von einem US-amerikanischen Schauspieler in Tokio, gespielt von Brendan Fraser, der sich zunehmend orientierungslos fühlt – bis er für eine sogenannte »Rental Family«-Agentur arbeitet. Gegen Bezahlung übernimmt er Rollen innerhalb fremder Familien und füllt emotionale Lücken als Sohn, Ehemann oder Vater. Während aus gespielter Nähe echte Bindungen entstehen, beginnen die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität zu verschwimmen. (Verleih: The Walt Disney Company).

 

Mit Smalltown Girl präsentiert Hille Norden am 15. Januar ihr Langfilmdebüt. Der Film erzählt von der jungen Schneiderin Nore, gespielt von Dana Herfurth, die in einer Kleinstadt lebt und für ihren exzessiven Lebensstil ebenso bekannt ist wie für ihre auffälligen Outfits. Als sie bei Jonna (Luna Jordan) einzieht, geraten die beiden Frauen in einen intensiven, oft schmerzhaften Prozess der Annäherung. Auf der Suche nach den Ursachen von Nores Selbstzerstörung begeben sie sich gemeinsam in deren Vergangenheit. Kinostart ist der 15. Januar 2026. (Verleih: Neue Visionen Filmverleih GmbH.)

 

Im Film Aisha Can’t Fly Away von Regisseur Morad Mostafa geht es um die 26-jährige Sudanesin Aisha. Diese arbeitet in Kairo für einen Pflegedienst und wird täglich Zeugin der Konflikte zwischen afrikanischen Migranten und lokalen Gangs. Doch auch ihre eigenen Probleme lassen ihr keine Ruhe: Ihr Vermieter, ein Mitglied einer dieser kriminellen Banden, zwingt sie zu einem unmoralischen Deal im Tausch gegen Sicherheit. Als sich Aishas Situation immer weiter zuspitzt, beginnt die junge Frau sich zu verändern – auf eine unvorhergesehene und tiefgreifende Weise. Der Film läuft ebenfalls ab dem 15. Januar auf der großen Leinwand.  (Verleih: Rapid Eye Movies)