Inhalt
In ihrem Spielfilmdebüt erzählt Regisseurin Katharina Lüdin ebenso zärtlich wie rebellisch von Beziehungen in der Krise. Es herrscht sommerliche Hitze in der Vorstadt, und rund um Schauspielerin Merit schwelen die Konflikte. Die Beziehung zu ihrer Lebensgefährtin Eva bewegt sich schon länger in einem Zustand zwischen Krise und Leerlauf. Merit erkämpft sich mehr Raum und probt gemeinsam mit ihrem Ex-Mann David an einem Theaterstück. Aber irgendwie spielen alle um sie herum Theater, während sie ihr Leben proben. Zukunftsängste und Spuren von Gewalt drängen unerbittlich in die Gegenwart. Es bleibt die Sehnsucht nach Bedingungslosigkeit, und auch der Garten muss bewässert werden.
Regie
KATHARINA LÜDIN (*1990 in Basel) studierte Film an der HFBK Hamburg und an der UdK Berlin. Ihre Kurzfilme wurden auf zahlreichen Festivals gezeigt. Sie arbeitet im Bereich der intersektionalen Antidiskriminierung und war eine der Frauenbeauftragten der UdK.
Info
Originaltitel: Und dass man ohne Täuschung zu leben vermag
Gattung: Spielfilm
Sektion: Große Freiheit
Sprachfassung & Untertitel: Deutsch OF mit engl. UT
Regie: Katharina Lüdin
Besetzung/Protagonist*innen: Anna Bolk, Jenny Schily, Lorenz Hochhuth, Pauline Frierson, Godehard Giese, Wolfgang Michael, Unica-Rosa Blaue-Poppy, Martin Clausen, Oska Melina Borcherding
Produktionsländer: Schweiz, Deutschland
Jahr der Produktion: 2023
Länge: 109 min
Produzent*innen: Jana Kreissl, Tobias Gaede, Katharina Lüdin, Ivan Madeo
Produktionsfirma: Was bleibt Film gUG
Szenenbild: Winnie Christiansen, Anne Storandt





