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Der ecuadorianischen Hauptstadt Quito, in der dieser Film spielt, nützt es wenig, dass sie auf der Liste des Unesco- Welterbes steht. "Sechs von zehn Ecuadorianern", so Regisseur Arregui, "leben in extremer Armut." Während über die Hälfte der Einwohner täglich ums Überleben kämpft, verschanzen sich die Reichen in "Ciudadelas", von Mauern umgebene Stadtviertel, in denen Bettler und Tagelöhner nicht geduldet werden. "In den vergangenen zehn Jahren sind zehn Prozent der Bevölkerung ausgewandert", erklärt ein Insert im Film. Auch Juan, Arreguis junger Held, träumt davon, die Heimat zu verlassen. Doch dafür muss er Geld auftreiben – um jeden Preis. Eigentlich gibt es in Ecuador keine Filmindustrie und nur selten erreichen uns filmische Zeichen aus diesem krisengeschüttelten Land. Umso genauer sollte man bei bei diesem zutiefst menschlichem Drama hinsehen. Mit bitterer Lakonie zeigt der Film Momente sozialer Trostlosigkeit in Bildern von fast schmerzhafter Brillanz.
Info
Originaltitel: Fuera de Juego
Gattung: Spielfilm
Sektion: Vitrina
Sprachfassung & Untertitel: Spanisch OF
Regie: Victor Manuel Arregui
Drehbuch: Victor Manuel Arregui, Luis Arregui
Besetzung/Protagonist*innen: Manolo Santillán, Dany Bustamante, Ximena Ganchala, Fabian Velasco
Produktionsländer: Ecuador
Jahr der Produktion: 2003
Länge: 87 min
Produzent*innen: Álvaro Muriel, Víctor Arregui
Produktionsfirma: bochinche cine video
Kamera: Germán Valverde
Schnitt: Carlos Carrillo
Musik: Felipe Terán, Coda Producciones
Szenenbild: François Laso
Weltvertrieb: Leon Filipe Troya




